Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1524614
der 
Zeichnungen 
BafaeFs. 
231 
des Louvre 
Dähats vom 
gelangen 
13. Sept. 
solle. 
1853. 
hierüber 
das 
Journal 
des 
In 
der 
Sammlung 
des 
Hrn. 
Frädöric 
Reiset 
in 
Paris. 
Dieser warme [iuustfreund hat mit ebenso viel Kennt- 
uiss als feinem Geschmack eine überaus gewählte Samm- 
lung von Zeichnungen der alten grossen Meisteribis zu der 
Zahl von nahe "an 400 Blättern vereint. Ihm verdanken 
wir über dieselbe auch einen sehr guten Katalog, der fol- 
genden Titel tiihrt: "Description abregee des dessins de di- 
Vers ecoles appartenant a M. F rederic Iieiset", Paris 1350. 
Nachfolgende Beschreibung der Zeichnungen RafaePs geben 
wir jedoch nach eigener Anschauung derselben, welche in- 
dessen im Wesentlichen mit den Ansichten des Besitzers 
übereinstinnnt. 
G62.Die h; Familie aus dem Hause Canigiani, jetzt 
in München. Dieses Studium ist mit der Feder nach 
der Natur und unbckleideten Modellen gezeichnet und 
enthält die ganze Gruppe. Der hinten stehende Joseph 
ist nach rechts gewendet und etwas zu gross im Ver- 
hültniss zu den übrigen Figuren gerathen.  Auf der 
Rückseite befinden sich noch zwei Studien nach dem 
Leben gezeichnet, nämlich ein sitzender nackter Mann, 
der, ein lllusikinstrument haltend, sich stark nach rechts 
wendet, und darunter der obere Theil des Mannes 
links zu dem Bild der (lrablegtlng in der Galerie Bor- 
ghese. fol.  Aus den Sammlungen 'l'in1oteo Viti, Cro- 
zat, N. Revil Nr. 201, Hat. lieiset Nr. 43. 
663.Studium zu einem Engel. Er schwebt nach links 
und ist ein Entwurf zu der Composition der Sibyllen 
in S. Maria dclla Pace in Rom. Einmal ist er nackt, 
sodann bekleidet gezeichnet und nochmals besonders der 
Arm. Meisterlich in Pmthstein ausgeführt. qu. fol.  
Diese Zeichnung kaufte d'Argenville in Rom für 150 
Liv. Ts., dann kam sie in die Sammlungen Julißll de 
Parme und Prinz de Ligne, im Fall letztere nicht das- 
jenige Exemplar einer täuschenden Copte ist, welches
        

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