Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1524562
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Nachträge 
zum 
Verzeichniss 
Grund ein Cardinal, der auf einem Maulesel reitet. In 
"Allem sind es zehn Figuren mit einer leicht angegebe- 
nen Architektur. F ederentwurf in F olio, aus der 
Sammlung Saint-Morys, in dessen Werk es auch von 
der Gegenseite radirt ist. Facsimile von M. F, Dien 
1852. 
655.Studiun1 zu einem Kopf. Es ist der des Sektirers 
vorn rechts in dem Frescogemälde des Disputa. Noch 
belinden sich auf demselben Blatt ein Studium zu des- 
sen Hals, seines Gewands und zu vier Händen. Diese 
schöne Zeichnung in Silben-Stift hat leider gelitten und 
ist hergestellt. In dem Hopf glaubt man irrthiimlich 
das Bildniss des Bramante zu erkennen. 4.  Aus 
den Sammlungen Wicar, Ottley, Lawrence und liönig 
der Niederlande. 
656. Zwei Jüngliugsköpfe. Fragment des Cartons zu 
dem F rescobild des Heliodor. Es sind die liöpfe der 
zwei schwebenden Jünglinge, welche sich zur Seite des 
göttlichen Rächers zu Pferde befinden. Diese Zeich- 
nung ist meisterlich in schwarzer lireide ausgeführt; 
die Umrisse sind mit der Nadel durchstochen; sie bat 
etwas gelitten und ist gut hergestellt. qu. fol.  Aus 
der Sammlung Mariette. 
657.Bildniss einer jungen Frau. Man gibt es für das 
seiner Geliebten aus, allein es ist ein Entwurf mit der 
Feder zu der Stellung des Portraits der Magdalena 
Doni, welches sich jetzt im Palast Pitti befindet und 
von Rafael um 1506 in Florenz gemalt wurde. Die 
allgemeine Haltung desselben erinnert an die der Mona 
Lisa von Leonardo da Vinci und bestätigt hierdurch 
die Angabe des Vasari, dass Rafael um jene Zeit das 
Bestreben gehabt, sich die Art und Weise jenes grossen 
Florentiners auzueiguen. Der Kopf der halben Figur 
ist in drei Viertheilen nach links gewendet; die Hände 
sind übereinander gelegt. kl. fol. Facsimile von 
J. Bein 1850. 
658.Eine junge, zur Erde sitzende Mutter. Sie 
hält ihren kleinen Hnaben vor sich auf dem Haie, in-
        

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