Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1524534
Mythologisehe und allegorisehe Gegenstände. 
645. Psyche und Venus. Erstere überreicht dieser die 
Vase mit Wasser aus dem Styx. Ausgezeichnet schö- 
nes Studium zu dem Freseogemiilde in der Loggia der 
Farnesina in Rom. Nach liafaePs (ieliebten in Roth- 
stein gezeichnet; unbekleidete Figuren, jedoch den Kopf 
mit einem Tuch umbuntlen, wie man es bei allen Stu- 
dien Rafaelis nach seiner Geliebten wiederlindet. fol.  
Aus den Sammlungen Malvasia, Crozat und Mariette.  
Facsimile von Bnlavrulrl 1851. 
647. Venus vietrix. Sie steht halb bekleidet, sich auf 
einen Schild stützend, nach links gewendet, hält in der 
Rechten eine liugel und in dem linken Arm einen 
Palmzweig. Ein Amor zu ihrer Seite hält einen Kranz. 
Gegenüber, links steht Hygea, im Prolil gesehen, mit 
einer Schlange und einer Schale in den Händen. Leich- 
ter ltlederenttvurf nach einem antiken Relief, wie es 
scheint. qu. fol. 
Gest. von Caylzts. 
G48. Mercur und Amor. Bei zwei Figuren steht Mer- 
cur, gegenüber rechts Amor mit einer Ziege. Leichter 
Entwurf mit der Feder. qu. l'0l. 
(iest. von Caylzts. 
(549. Ein sich wiegenden" Amorin. Sein Köpfchen ist 
nach rechts gewendet und mit der Linken hält er ein 
Gefäss, aus dem eine Flamme schlägt. Sehr schöne 
Federzeichnung aus der Florentiner Epoche, etwa vom 
Jahre 1506. kl. qu. S.  Aus der Sammlung Jabach. 
650. Die Verleumdung. Von Rafael nach der Beschrei- 
bung eines Gemäldes von Apellcs entivorfen. Lucian 
berichtet nämlich, dass Apelles, um sich an Antiphilns, 
der ihn einer Verschwörung; gegen Ptolomüus Philo- 
pator angeklagt, zu rächen, das Bild einer Verleum- 
dung gemalt habe, und beschreibt es nun auisfiihr- 
lieh. Da wir hierüber Band II, S. 602 schon nä- 
here Angaben gemacht, so beschränken wir uns hier
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.