Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1524306
Nachträge 
zum Verzeichniss 
nungen RafaeFs. 
der 
Zeich- 
Für Sammler von Originalzeichnungen dürfte es nicht 
ohne Interesse sein, Nachrichten über die bedeutendsten 
ehemaligen Sammlungen Rafaeliseher Zeichnungen hier mit- 
getheilt zu finden. Die älteste und eine der reichhaltigsten, 
von welchen wir Hunde haben, war ohne Zweifel die des 
Malers Timoteo Viti, des Landsmannes und Freundes Ra- 
faePs. Von seinen Erben kaufte Jos. Ant. Crozat im Jahre 
1714 etwa die Hälfte derselben, und den andern Theil cr- 
warb 1823 Samuel Woodburn aus London von dem Mar- 
ehese Antaldo Antaldi aus Urbino, dem sie in Erbschaft zu- 
gefallen waren.  Viele Zeichnungen RafaeVs bewahrte 
Vasari in seinem von ihm oft angeführten Buch mit Zeich- 
nungen der grossen Meister aller Zeiten und Schulen. Ein 
grosser Theil derselben kam in die Mediceische Sannulung- 
zu Florenz, die andern wurden zerstreut.  Die berühm- 
testen Sammler des 17. Jahrhunderts waren der König von 
England Karl l., Graf Arundel, der Maler Peter Lely 
in London und der Banquier Jabaeh aus Köln:  Im 
18. Jahrhundert besass Crozat in Paris die reichste und 
vorzüglichste Sammlung von Orig-iualzcichnnngen und über- 
haupt eine der g-rüsstcn, welche je ein Privatmann beses- 
sen. Nach seinem im Jahre 1740 erfolgten Tode fertigte
        

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