Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1524068
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Zusätze 
und 
Berichtigungen 
ZU 
dem 
Nifclz trug 
Portraite. 
Rafael 
und 
sein 
Fechtmeister. 
278 , 
Dieses interessante Bild stannnt aus der Sammlung des 
Königs Franz I. und wurde bei einer Herstellung um Qlfz 
Zoll erhöht und um 11 Zoll erweitert. Über den Meister 
desselben ist man trotz vielem Untersuchen und Hin- und 
Herreden doch noch zu keinem befriedigenden Resultat ge- 
kommen und auch wir finden uns nicht im Stande, eine 
entschiedene Überzeugung darüber auszusprechen. Nur in 
negativer Weise glauben wir behaupten zu dürfen, dass 
Rafael das Bild nicht gemalt hat. Die Behandlung und der 
Ton desselben ist sehr verschieden von der Art und Weise 
dieses Meisters, wie wir sie unter andern an dem nahe da- 
bei aufgestellten Bildniss des Grafen Baldassare Castiglione 
beobachten können; Denn so meisterlich frei an diesem 
auch die Führung des Pinsels ist, so bleibt die Behandlung 
doch in den Schranken einer sorgfältigen Ausführung, ist 
nicht so keck und pastos im Auftrag der Farben und sind 
diese von einem mildern Ton. Auch die Falten am Ärmel 
der vordern Figur und das Weisszeug auf der Brust ist 
ganz anders behandelt als bei Rafael. 
Lithographie: 
Nur 
der 
Kopf RafaePs, 
lith. 
von M ausaise. 
Der 
Cardinal 
Borgia. 
280 , 
Dieses sehr charaktervolle Bildniss in der Galerie des 
Palastes Borghese in Rom wird daselbst nicht näher be- 
zeichnet und bleibt es daher ungewiss, 0b es den Petrus 
Ludovicus, Cardinal von S. Maria in via lata oder den 
Franciscus Borgia darstellt. Beide wurden durch den Papst 
Alexander VI., den berüchtigten Borgia, im Jahre 1500 zu 
Cardinälen erhoben und starben im Jahre 1511, Ersterer 
vielleicht erst 1512.
        

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