Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1523822
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Zusätze 
und 
Berichtigungen 
geworfen, worin sie jedoch unversehrt blieb. Später folgte 
ihre Enthauptung. Die Darstellung in dem Gemälde, wo 
zwei entbauptete Leichen ,vor der Statue Jupiter's auf der 
Erde hingestreekt liegen und die Heilige, in einem Iiessel 
stehend, unter dem das Feuer geschürt wird, glaubensvoll 
die Hände faltet, stimmen aufs vollkommenste mit obiger 
Erzählung überein. Auch gibt es einen grossen alten Holz- 
schnitt _von der Gegenseite, mit der richtigen Angabe: 
MARTIVM S. CECILIE. 
Schon erwähnten wir, dass der Pächter Vitelli im Jahre 
1839, um eine Tribune für sich in der liapelle zu gewin- 
nen und nicht unter den Pinechten stehen zu müssen, ein 
grosses Loch in die Wand brechen liess und so der mitt- 
lere Theil des Frescogemäildes zerstört wurde. Was davon 
noch übrig geblieben, sägte man später aus und brachte die 
Fragmente in das Pfandhaus zu Rom, wo sie 1853 zum 
liauf ausgeboten waren. Wer sie gekauft und wohin sie 
gekommen, darüber fehlen uns weitere Nachrichten. 
iKnpfei-stiche: I Freschi della villa Magliana di RaHaello 
d'Urbino incisi ed editi da. Lodovico Gruner, con descrizione 
della Villa di Ernesto Platner. 1847. Ein Heft mit 5 Tafeln 
und Text. q. lfol,  Platner vermnthet, dass die FICSCObildCl' 
der Verkündigung und Heimsuchung über der Eingangsthüre, 
und in der Art der Schule des Perugino gemalt, Werke des 
Giovanni Spagna seien.  
Die 
Verklärung Christi. 
(Nr. 244, s. 355.) 
Bekanntlich hat die Coinposition dieses Gemäldes wegen 
deren ohern und untern Theilen manchen tadelnden Wider- 
spruch erfahren; da wir aber glauben bereits erwiesen zu 
haben, dass beide Theile in einer sehr engen geistigen Ver- 
bindung stehen, so kommen wir hierauf nicht weiter zurück 
und begnügen uns, zwei besondere Abhandlungen über die- 
sen Gegenstand anzugeben, wo das Bild nach jedesmaligwzm 
individuellen Gesichtspunkt benrtheilt ist. Das eine Schrift- 
chen ist von Benito Prado de Figueras, einem spanischen 
General, verfasst und wurde von Croze lllagnan ins F ran-
        

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