Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1523784
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Zusätze 
und 
Berichtigungen 
sie dagegen ganz verschlossen sind; ausserdem hat das Be- 
decken der Gemälde mit Spiegelglas noch das Unangenehme, 
dass eine doppelte Spiegelung, niünlieh die des Glases und 
die durch den Firnissüherzug des Bildes erzeugte, eine voll- 
ständige, ungestörte Ansieht sehr erschwert, wenn nicht 
selbst unmöglich macht und dieser Missstand fast gPÖSSBl' 
erscheint als das Übel, dem man zu begegnen gesucht. 
Kupferstiche: M. Steinla del. et inc. gr. fol.  A. Boucher- 
Desnoyers nach einer Copie, die er 1841 in Dresden davon 
gefertigt. gr. fol.  Azag. Blanclzard et Gast. Levy sc. kl. foLg 
für das Werk „Les Vierges de Raphael".  Nordheim, Stahl- 
stich. gr. fol.  William Say 1826 in Aquatinta. gr. fol.  
Lith. von L. Malerin 1842. kl. f0l.; für das Musee chretien. 
 Lith. von Louis Zöllner 1855. imp. fol.  Lith. von Wil- 
helm Pfaff in Kassel 1856. imp. fol. 
Darstellungen 
in der 
aus der Fabel von Amor und 
Loggia der Farnesina in Rom. 
(Nr. 241, s. 342.) 
Psyche 
Der Commentar zu des Apuleius Fabel von Amor nnd 
Psyche von dem äiltern Beroaldo erschien zuerst im Jahre 
1501 und dann 1512, wodurch diese Fabel damals in Italien 
sehr bekannt und beliebt geworden war. Da nun der jün- 
gere Beroaldo die Stelle eines Bibliothekars der Vaticana 
bekleidete, als Rafael die Compositionen zu den Malereien 
jenes Gegenstandes in der Farnesina entwarf, so dürfte 
dieser mit Agostino Chigi befreundete Gelehrte ihm hierbei 
durch mancherlei Angaben behülflich gewesen sein. Die An- 
ordnung jedoch, ganz künstlerisch behandelt, ist einzig das 
Werk HalaePs. 
Kilpferstiche: Rafaelis Fabel der Psyche in der Farnesina 
in Rom gez. und radirt von Franz Schubert. Leipzig 1842. 
Die zweite Ausgabe erschien in München 1846 und enthält die 
ganze Decke nur im Umriss und 24 Blätter der kleinem 
Frescobilder.  Saint Non 50.; vier kleine Blätter in Aquatinta 
mit einzelnen Theilen der Compositionen.  Den Knpferstich 
von Amor und Psyche aus dem Hochzeitsfest, bei Bartsch XV, 
P, 210 unter Nr, 58 verzeichnet, glaubt Rumohr dem Giulio 
Romano zuschreiben zu dürfen, obgleich nicht bekannt ist,
        

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