Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1523757
zum chrmzol. 
V crzeiclnziss 
der Genzälcte Rafaeliv. 
145 
Sen wir dieselben auf sich beruhen und bemerken nur noch, 
dass das Exemplar im Louvre noch immer als das vorzüg- 
lichere erscheint und dass darin der Kopf und selbst die 
Hände besser gezeichnet sind, als in den Exemplaren in 
Warwick-Castle und Leipzig. Die ßeiwerke sind alle mei- 
sterlich von Giulio Romano ausgeführt und ist der Hinter- 
grund ganz so wie der in der h. Familie, die Perle ge- 
nannt, behandelt. Die Tafel hatte einen Biss bekommen, 
Welcher durch den Ärmel gebt, aber gut wiederhergestellt 
worden ist. 
Knpferstich 
Lefevre , 
aber 
Illll" 
Brustbild  
Noch ist hier zu berichtigen, dass die von mir S. 527 an- 
geführte Zeichnung eines Frauenkopfs, in Holland La Ma- 
donna del Marquisato genannt, kein Entwurf zu dem 
Portrait der Johanna von Aragonien ist, sondern zu der Ma- 
donna in der h. Familie, La perla genannt, wie ich mich 
davon überzeugen konnte, als ich diese Zeichnung im Jahre 
1840 bei Hrn. C. Moyet in Amsterdam zu finden so glück- 
lich war. 
Portrait des Violinspielers, 1518.  
(Nr. 238, S. 334.) 
Wie wir schon angegeben, stellt höchst wahrscheinlich 
dieses köstliche Bildniss das des Improvisators Andrea Ma- 
rone da Brescia vor und wir freuten uns dabei, dass trotz klei- 
ner Beschädigungen es vortrefflich erhalten sei und dass der 
Besitzer nicht zugeben wolle, dass man es herstelle, da er 
befürchte, es möge damit wie mit jenem schönen Frauen- 
bildniss von Palma veechio (angeblich von Titian), gleiChfilÜS 
111 seiner Galerie, ergehen, welches durch die Herstellung 
nur sehr an seiner Schönheit verloren hat. Leider blieb 
er nicht fest in seinem Entschluss, als sein Bruder selbst 
Sieh hierzu anbot und dieser mit dem grössten Fleiss alle 
Sprünge ausfüllte, der Malerei aber hierdurch ein stumpfes 
Ansehen gab und ihr die Frische nahm. 
Kupferstiehe: Pietro Salvatieri. kl. fol.  Giüvfm Bllwllv- 
fedi. kl. fol.  V. F. Pollet sc. 1855,  Alb. Heiuze 1356. fol. 
 111. 10
        

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