Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1523689
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Zwzsätze 
und 
Berichtigungen, 
Entwürfe und Studien zu dem Gemälde. 
a) Der Kopf der h. Elisabeth. Studium nach der Natur 
in Rothstein. In der Sammlung zu Oxford.   
b) Der kleine Johannes- Desgleichen im Berliner Cabinet. 
c) Entwurf zur Maria mit dem Kind. In dem Museum 
Wicar in Lille.  
d) Eine ähnliche Skizze zu Maria und den zwei Kindern. 
In der Sammlung des Herzogs von Devonshire. 
e) Der Kopf der Maria in zwei Drittheilen der Lebens- 
grösse in schwarzer Kreide gezeichnet, wurde aus der Samm- 
lung Uitenbrock-Smetten um 125 Fl. verkauft; dann im Be- 
sitz von C. Ploos van Amstel hat man die Zeichnung sehr 
überarbeitet, und in diesem Zustande sah ich sie in der 
Sammlung des Hrn. C. Moyet in Amsterdam. In Holland ist 
sie unter dem Namen der Madonna del Marquisato be- 
kannt, welche Benennung daher kommt, dass der ursprüng- 
liche Besitzer des Gemäldes der Marchese von Mantua war, 
ehe er noch durch Karl V. den Herzogstitel erhalten hatte. 
Einen Kufmferstich nach dieser Zeichnung gab Picart in sei-- 
neu "Impostures innocentes". 
Eine Copie des Gemäldes in Neapel, wobei eine Katze 
und daher auch Madonna della gatta genannt, befindet 
sich in der Sammlung Contarini in der Akademie der schönen 
Künste zu Venedig. Sie hat sehr nachgedunkelt. 
Der 
Erzengel 
Michael von 1518, 
(Nr. 232, s. 309.) 
in 
Paris. 
Die ältern französischen Schriftsteller geben über dieses 
und andere Gemälde HafaePs in der königl. Sammlung oft 
sehrunrichtige Nachrichten; Pierre Dau in seinem Werk: 
„Le-tres0r des merveilles de la maison royale de Fon- 
tainebleau" etc, (Paris 1642), sagt zwar richtig, dass der 
S, Michael express für den König Franz I. gemalt worden 
sei, irrt aber, wenn er angibt, dass er ein Geschenk des 
Papstes Clemens VII. an den König war. Lepicier, indem 
er sich I, p. 93 auf P. Dan bezieht, macht das Versehen, 
zu sagen, dass ein F lorentiner Herr das Gemälde der Piirche 
St. Martin des ehamps in Paris geschenkt habe, aus welcher 
es naehmals Heinrich IV. genommen habe. Durch F elibien 
III, p. 83 erfahren wir, dass Ludwig XIV. es über seinem
        

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