Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1523659
2 N m 
chronol. 
Verzeiclnziss 
der Gcnzälde RafhePs. 
135 
genxacht, so ist dessen, allgemeine gute Erhaltnnggerslau- 
nungswürdig.    
 Die Beurtheilung eines ausgezeichneten Iiunstschrift- 
stellers unserer Zeit, welcher in dem Bilde die Behandlung 
des Bernard van Orley zu erkennen glaubte, darf hier um 
so mehr unberücksichtigt bleiben, als derselbe das Original 
nie gesehen und sein Urtheil sich nur auf die von Schle- 
singer gemachte Copie begründet. Bekanntlich aber hat die- 
Sei", wie er sich selbst gegen mich rühmte, gesucht seiner 
Copie den Ton zu geben, den, wie er glaubte, das Origi- 
nal ursprünglich müsse gehabt haben. Vor dem Gemälde 
des Meistersselbst würde die Beurtheilung, dessen sind wir 
überzeugt, anders ausgefallen sein. 
Von einer in Sicilien beiindlichen Copie, welche in 
des Duca di Carcaci Beschreibung der Stadt Catania von 
1841 als ein Originalwerk des Vignerio ausgegeben wird, 
erhalten wir nähere Auskunft durch die Mittheilungen des 
Dr. Julius Friedländer im "Deutschen Iiunstblatt" von 1851, 
S. 420. Von dieser zu Catania in der Klosterkirche der 
Franciscaner der Minori conventuali aufgestellten Copie sagt- 
er, dass sie die Grösse des Originals habe und etwas hart, aber 
geistreich behandelt sei. Sie trage die Inschrift: "Jacopo 
Vignerio 1541." DieserMaler war ein Schüler des Poli- 
doro da Caravaggio, der bekanntlich von 1527 --43 in 
Messina gelebt.  
Eine sehr tüchtig behandelte Copie von Jucin Carreita, 
der von 1614-85 gelebt, besitzt die königl. Akademie der 
schönen Künste in Madrid. 
Lithographien: Chevalier 1848. kl. fol. fürs "Musee 
chretien".  Jllarin Lavigne nach Toschi lith. gr. fol- 
Die 
Heimsuchung. 
(Nr. 229, s. 302.) 
Dieses herrliche Gemälde ist aus dem Escurial in das köuigl. 
Museum zu Madrid gebracht worden. Es ist grösStßlliheils 
V00 Rafael selbst gemalt und von kräftiger, aber "Inder 
Färbung. "Von besonderer Schönheit im Ausdruck und C0- 
lorit ist der liopf der alten Elisabeth,-auch ihr vertretender
        

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