Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1523322
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Zusätze 
und 
Berichtigungen 
presentant son portrait. ll a ete rehausse de 6 pouces et 
demi et elargi de 3 pouees et demi." Jedoch bemerkt schon 
lllariette in seiner Beschreibung des Cabinet Crozat, dass 
es schwer halte, sich zu überzeugen, dass Rafael in so 
jungen Jahren, als es der dargestellte Jüngling ist, bereits 
in einer so guten Art gemalt habe, die übrigens in keiner 
Weise mit der seiner frühesten Manier übereinstimme. Hier- 
durch widerlegt Mariette eben sowohl die Angabe, dass das 
Bild den jungen Rafael darstelle, als dass es ein Werk sei- 
ner Jugend sei; vielleicht wäre es am fügliehsten um das 
Jahr 1512 zu setzen. 
Kupferstiche : 
et gravä ä Paris 
sculp. 1845. 8.  
Raphael Sanzio ä Vage de 15 
par F. Forster en 1345. fol. 
 Lith. p. G. Staal. 
dessinä 
Pannier 
3.118 
Die Madonna del Baldachiilo, im Palast Pitti. 
(Nr. G2, S. S9.) 
Über die Aufregung und den gerechten Unwillen, welche 
die Entführung dieses herrlichen Werks im Jahre 1697 durch 
Ferdinand de' Medici, den ältesten Sohn des Grossherzogs 
Cosimo lll. bei den Bewohnern von Pescia hervorrief, ist 
uns ein damals im Land verbreiteter interessanter Bericht 
erhalten, wovon sich ein Exemplar in dem Mediceischen 
Archiv befindet und den Gualaudi in seinen "lllcmorie di 
belle arti" (IV, p. 126) hat abdrucken lassen. Schade, 
dass, wie es scheint, manche [iraftausdrücke unterdrückt 
sind. Nach einer Übersetzung von A. von lieumont im 
"liunstblatt", 1847, Nr. 46, ist dessen Inhalt folgender: 
"Hochzuverehrender Herr. In unsern 'I'agcu hat zu- 
gleich mit der Habsucht auch die Ehrsueht bei den Men- 
schen solche F ortschrittc gemacht, dass solche, die von die- 
sen schlimmen Uutugenden beherrscht sind, nicht einmal den 
Tempel Gottes gescheut haben, indem sie, zu namhaften: 
Nachtheil der Kirche, verhandelten, was Gott gehörte, wo- 
bei, den Abscheu zu mehren, jene ihren Beistand leisteten, 
deren Pllicht gewesen wäre, mit Leben und Habe Schutz 
und Abhülfe zu gewähren. Vor wenig Tagen wurde auf 
Madonna
        

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