Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1523309
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Zusätze 
und Berichtigungen 
welches Wilhelm 11., König der Niederlande, im Jahre 1847 
für seine Galerie im Haag gekauft, fand bei deren Verstei- 
gerung 1850 keinen Liebhaber und wird noch im Besitz der 
königlichen Familie sein. Einen Hupferstich davon fertigte 
Achille Martinet 1853 in gr. fol. und gab ihm den Titel: 
Le Sommeil de Jesus. 
Eine andere sehr klar in Ton gehaltene Copie, und von 
derselben Grösse in einem Rund, befindet sich in der Aca- 
demia de nobles Artes zu Sevilla. 
Die 
Madonna 
des 
Lord 
Co-wper. 
1508. 
Da, wie wir schon angegeben, dieses Bild aus dem 
Hanse Niccolini in Florenz von dem Grafen von Cowper 
erworben wurde, wird sie auch öfters die Madonna aus dem 
Hause Niecolini genannt und ist sie unter diesenl Namen 
von J. Bein im Jahre 1845 in Kupfer gestochen worden. 
Die 
Madonna 
üllS 
dem 
Hause 
Colonna , 
in 
Berlin. 
(Nr. 59, S. 84.) 
Nachfolgende Kupferstiche sind noch 
erschienen: gest. v. P. Lighfoot. 1849. fol. 
de). et sculp. 1855. fol, 
Äach diesem Bilde 
 Eduard Mandel 
La 
belle 
Jardiniäre , 
1508, 
im 
Louvre. 
86-9 
Über dieses Bild erfahren wir durch die Herausgeber 
des Vasari, Florentiner Ausgabe 1852, VIII, p. 12, dass 
jener Edelmann aus Siena, welchem, wie Vasari berichtet, 
Rafael dasselbe gemalt, Messer Filippo Sergardi und Cherico 
di Camera von Leo X. gewesen. Zwar hat Rumohr in 
Zweifel stellen wollen, ob die Angaben bei Lepicie und 
Mariettg, dass hier das Bild der belle Jardiniere zu ver- 
stehen sei, anzunehmen seien, und sucht es wahrscheinlich 
zu machen, jenes Madonnenbilrl für den Sieneser Edelmann 
sei dasjenige, welches sich ehedem im Hause Colonna be-
        

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