Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1523226
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Zusätze 
und 
Berichtigungen 
nigiani von Rafael gemalt worden zu sein. Obgleich vom 
Holz auf Leinwand übertragen, ist es doch noch befriedigend 
erhalten, nur ist es unangenehm, dass die Fäden der ohne- 
dies groben Leinwand, auf die es aufgezogen ist, in diago- 
naler Richtung laufen. Von der angeblichen Zerschneidung 
des Bildes in zwei Theile für zwei darauf Anspruch ma- 
chende Erbinnen ist keine Spur zu sehen und diese Anek- 
dote wol nur eine Erfindung. 
Kupferstich: Achille Martinet del. et seulpsit 1844. 
r, fol. 
g Der Originalentwurf zu dem Bilde in Silberstift wurde 
1850 um Fl. 690 in der Versteigerung der königl. Sammlung 
im Haag für die des Louvre in Paris gekauft. 
Eine Copie nach dem Gemälde fertigte Philipp Cham- 
pagne für Port royal, und eine solche ist jetzt im Besitz des 
Hrn. Letestu in Paris. 
Die 
Anbetung der Hirten, 
(Nr. 49, s. 55.) 
in 
Spanien. 
Das von Frau von Humboldt in S. lldefonso in Spanien 
gesehene und beschriebene Bild einer Anbetung der Hirten 
von Rafael befindet sich nicht mehr daselbst und, wie es 
scheint, auch nicht mehr in Spanien. Wahrscheinlich ist 
es bei der Invasion der Franzosen entwendet worden, denn 
sogar der Galeriedirector Don Jose de Madrazo in llladrid, 
der sich um das Auflinden und Sammeln aller königlichen 
Kunstwerke sehr verdient gemacht hat, hatte nicht die ge_ 
ringste lienntniss von einem solchen Bilde und bemühte sich 
vergebens, mir hierüber Auskunlt zu verschaffen. 
Georg 
mit 
der 
in 
Petersburg. 
Kupferstich: F. Rugot f. nach Vorstennann, aber von der 
Gegenseite des Sticlls, S0 dElSS der h. Ritter zu Pferde von 
der Rechten nach links sprengt und die Königstochtcr sich 
rechts, wie im Bilde befindet.
        

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