Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521959
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1523111
zum clzronol. V erzcic-lnziss der Genzälde RnfaePs. 83 
Prinz von Canino um 10,000 Scudi romani und verliaulle 
es wieder mit noch andern ans dieser Galerie stannnenden 
Bildern im Jahre 1847 an den Lord YVard in London, des- 
sen ausgezeichnete Galerie es jetzt ziert. Wir gaben zu- 
erst eine Abbildung davon, welche sich in des Bosini „Storia 
della pittura italiana" auf Tav. CCXll wiederholt lindet. 
{raufß 
Die 
Christi und 
(Nr. 9 
Auferstehung, 
10, s, 14.) 
die 
und 
München. 
in 
P Bie Coinpositionen beider Bildchen gehören dem Pietro 
erugino an und hat er sie llPSPPÜIlgllCll für Altarblätter 
Vefwßndfit, welche aber ein Ilöheforiiiat haben, während 
obige Bildchen, zu einer Predella diciieiid, in die Breite 
ätelien. Den erstern Gegenstand malte er im Jahre 1503 
iir den Altar der ällätällstlllßfltlfßllß in Perugia, den zweiten, 
die Auferstehung Lhristi, liess er unter seiner Leitung von 
äeinein Jungen Schüler Rafael für die Franciscanerkirche 
erselbcii btadt ausführen, wie dieses bereits bei der Be- 
Schreibung des Bildes Nr. 3 iinsers Katalogs näher ist nach- 
gewiesenworden. C. F. von Rnmohr glaubt auch diese 
Predellabildehen von Rafael ausgeführt und macht hiefiir 
manche Gründe geltend, die für uns jedoch noch in keiner 
Weise überzeugend sind, da alle Bildcbeii, welche wir aus 
llßf frühesten Zeit Rafaefs besitzen, mit weit mehr Sorg- 
falt als diese behandelt sind, und der auf dem Schilde an- 
geblich ehemals angebrachte Name: BAPHAEL SANTIVS 
SaP glüht nach der Gewohnheit des Meisters geschrieben 
ist, a er sich stets mit RAPHAEL VRBINAS bezeich- 
nete, im allgemeinen aber aiichllrreilellabilder mit dem Na- 
men des Meisters nicht pflegten versehen zu werden, son- 
dern iiur das dazu gehörige Hauptgeinälde. Bekanntlich 
äiimen diese zwei Bildchen aus dem Hause  Ingbiranii zu 
olterra in den Besitz des Hönivs Ludwig von Baiern und 
befinden sich jetzt in der lllüncbiaaner Pinakothek. 
Das Werk über dieselbe von Piloty und Löhle gibt von 
beiden lithographirte Abbildungen. 
Gi
        

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