Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1515535
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Genzähle 
Gius. Calezzdi, mit den Engeln. fol.  J. Th. Prestel in Punctir- 
manier. kl. fol.  Desgleichen ohne die Engel von Cossä.  
K. Rass von der Gegenseite, in abweichender Landschaft, mit 
fiinf Engeln, in Aquatinta. fol.  Carl Hess 1804 ohne En- 
gel. kl. fol.  Samuel Amsler 1836 ohne Engel. gr. fol.  
lm Catalog von Tauriscus Euboeus (Graf Lepel) p. 155 ist 
noch ein mir unbekannter Stich angegeben, mit fünf Engeln 
links f?) und der Unterschrift: Sacra Christi familia, in Roma 
presso Agapito Franzetti a T orsaguigna.  Von einem Ano- 
nymen in 121, sehr gering, im Niederrheinischen Taschenbuch 
von 1802.  Die Köpfe einzeln lithographirt von F. Piloti. 
F iinf Blätter. fol. 
Ein Entwurf mit der Feder für die beiden Frauen und 
die Kinder ist in der Sammlung des Erzherzogs Karl in WVien. 
Gest. von A. Bartsch.  Lith. von Fendi. Verz. N. 190. 
Siehe auch N. 170. 
Ältere Copien dieses Bildes gibt es mehrere, die aus- 
gezeichneteste ist die im Hause des Illarclaese Rinnccini zu 
Florenz. Durch Vermittlung des Malers lgnatius Hugford er- 
stand sie der Marchese Carlo Binuccini im Jahr 1707 von den 
Antinori da S. Gaetano, wie man sagt um den Preis von 
16,000 Scudi. C. F. von Rumohr (italienische Forschungen 
lll S. '65) hält das Bild fiir eine Copie in Niederländischer 
Weise behandelt, das weit hinter dem Original in München 
zurückbleibe. Auch habe esisehr gelitten und sei mit Retou- 
chcn besudelt. Die Inschrift: A. n. nxvr. uns xxvn. 1mm. nun. 
glaubt er nicht echt und auf Täuschung berechnet. 
Eine andere alte Copie befindet sich in der Sacristei der 
Kirche S. Flrediano zu Florenz. Eine dritte von Sassoferrato 
war in der (iallerie Lucian Bonaparte. Siehe Choix de Gra- 
vures a. l'eau forte d'apres les peintures etc. de la Galerie de 
Lucien Bonaparte, Londres. N. 33. Eine kleine in Wasser- 
farben auf Papier sah ich im Magazin der Grossherzoglichen 
Gemälde zu Florenz, die wahrscheinlich entstand, als das Ori- 
ginal als Brautgabe abgetreten wurde. Endlich erwähne ich 
noch eineähnliche Zeichnung mit Wasserfarben colorirt, welche 
aus der Prager Sammlung des Kaisers Budolph II kommen 
soll, und sich nun im Nachlass des Grafen. Franz von Sternberg 
Jlfanderscheid befindet. Hoch ll" br. 8"  Siehe das Stutt- 
garter Kunstblatt vom 22. März 4832. 
        

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