Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1515476
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Gemälde 
Rom kam (S. U. Missirini, Memorie dell" Aecademia di 
S. Luea. Roma 1823 p. S: In antieo foglio esistente negli 
Archivi dell' Acc. vengono indicati i ritratti esistenti nell? 
Acc. di Ratfaello, di Bramante etc). Dieses Portrait erwarb 
mit andern aus der Akademie Cardinal Leopoldo de' Me- 
dici, indem er dagegen für die Erbauung der Fagatie der 
Kirche S. Martina ed S.Luca, nach dem Plan des Pietro di 
Cortona, eine beträchtliche Summe gab. Seit dieser Zeit 
ziert es die Sammlung der Selbstbildnisse der Künstler in  
der Flojreuiiuer Gullerie. Leider hat dieses köstliche 
Bild durchs Reinigen und Herstellen etwas gelitten; indes- 
sen kann man es keinesweges ein sehr erneutes Gemälde 
nennen, in welchem die braunen Haare ehedem blond, die 
dunkeln Augen ehedem blau waren, wie dieses in den Ita- 
lienischen Forschungen von C. F. von Rnmohr zur Unter- 
stützung der irrigen Behauptung, dass das Portrait aus dem 
IIause Altoviti das des Rafael sei, gesagt worden ist. Übri- 
gens gibt es von unserm Portrait mehrere alte Copien, wel- 
che über die ursprünglichen Farben der Augen und Haare 
allen ZWCifCl beseitigen. Eine derselben ist in der Galle- 
rie Borghese in. Rom. welche dem Timoteo Viti zugeschrie- 
ben wird, die andere im Palast Albani zu Urbino. Siehe 
I S. 112. 
Kupferstiche: G. III. Preisler 174i. kl. folfürs Museo 
Florent, l p; 49.  Jac. Frey. kl. fol.  Antonio Morgheva. 
kl. fol-  S. Coiny. 8.  F. Jiliiller nach einer Zeichnung 
v_on Stcinla. 8.  l". Biondi 1816. 8.  F. Forster 1836 
nach einer Zeichnung von Desnoyers. fol.  Sodann im Alma- 
nach aus Rom für Künstler von Sickler und Reinhard 1810.  
Als Titelblatt im Werk von Quatremäre de Quincy 1824.  
Ludw. Gruner Tav. V.  
Hier ist noch die Nachricht über ein Portrait RafaePs 
mitzutlieilen, das er von sich selbst auf die Mauer soll 
gemalt haben, und welches Luigi Crespi im Palast Albani zu- 
Urbino befindlich angibt. Dieser Künstler schrieb nämlich aus 
Bologna am 28. Juni 1760 an Gio. Bottari: „lm Hause Al-  
bani habe ich das Portrait RafaePs von ihm selbst gemalt ge- 
sehen; in der That ein ansserordentliches Werk und das ein- 
zige, welches sich vom Sanzio noch in Urbino befindet." So- 
dann, um weitere Auskunft ersucht, berichtete er am 16. Juli
        

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