Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521276
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Alle 
Kupfersiiche. 
lich nach einem Venetianischen Bilde gestochen von J. du Bois 
kl. fol.  W. Vaillant in Schwarzkunst. 8.  G. Valk exc. 
Gegenseite gr. 4.  Landon N. 396. 
e) Die mystische Vermählung der h. Catharina. 
Halbe Figuren mit Johannes dem Täufer hinter Catharina und 
Joseph gegenüber rechts. Gest. von Cornelius Bloemert. Diese 
Composition hat nicht das Geringste von RafueYs Art und 
Weise. 
f) Ein Engelknabe, das Kreuz haltend, steht auf Wol- 
ken und hat die Unterschrift: Factus est pro nobis obeits usq 
ad morte ante Crucis. Philp2.  Raphael Sanctius pinxit. N. l. Gestl 
von Luca "Ciamberlano. B. XX p. 33. N. 20. Das Blättchen 
gehört zu einer Folge von 5 kleinen Engeln, welche die Lei- 
densinstrumente halten. Das Blatt N. V ist, wie ich schon 
angegeben, dem knienden kleinen Genius aus den Sibyllen in 
S. Maria della Pace entnommen Wo aber Rafael den Engel 
auf unserm Blättchen gemalt, habe ich nicht finden können; 
auch zwelfele ich, dass er diesem Meister angehört. 
Einen dem Rafael zugeschriebenen fliegenden Engel hat 
Capitain William Ballie gestochen und ist roth gedruckt wor- 
den. Tauriscus p. 144 N. 37. 
Sibyllen. 
36. Die zviei Sibyllen mit dem Zodiacus. Beide 
stehen, die rechts hält ein Buch und sieht nach dem 
Himmel, während die andere in das auf ihr Knie auf- 
geschlagene Buch schreibt. 
Gest. von Marc Antonio. B. XIV N. 397.  Cop. A Ge- 
genseite, geringer Stich.  C op. B. Gegenseite HAT Mono- 
gramm Brulliot N. 487, noch geringer.  Cbp. MA Mono- 
gramm Brulliot N. 594 gezeichnet.  Bei den Emblemen des 
Bocchius, gest. von Giulio Banasone. Gegenseite mit einem alten 
Mann und der Inschrift: Virtuti merito sedes quadrata dicatur. 
B. XV p. 166 N. 304.  Landen N. 160. 
37. Die Sibylle von Cuma. Es wird ihr verliehen, 
dass der Sand, den sie trägt, durch die Sonne in Gold- 
körner verwandelt wird. Sie ist im Profil gesehen und 
geht nach der Seite rechts. Ein Hund folgt ihr. Diese 
Figuriwird auch als eine Allegorie auf die Vergänglich- 
keit betrachtet.
        

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