Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521252
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Alle 
Kupfersticlee. 
hat einen Lorbeerkranz auf 5 
Duvet. B. XIV N. 107. 
gestochen 
der Manier 
in 
des 
Jean 
33. Der h. Hieronymus. Er kniet links gewendet, den 
Kopf auf die Rechte stützend und mit der Linken einen 
Schädel fassend; dieser liegt bei einem Crncifix, das 
an einem Banme anfgepfiailzt ist. Links sieht man den 
Vordertheil eines Löwen. In der öden Landschaft sieht 
man eine zu Ruinen verfallene Stadt. 
Gest. von Marc Antonio. B. XIV. N. 101.  Copie in Aqua- 
tinta von Strutt.  Vielleicht ist diese Composition dieselbe, 
von welcher der aAnonyme des Morclli p. '24 im Jahr 1537 
ein in Ol gemaltes Bild beim Dr. Marco Benavides da Man- 
tova in Pavia gesehen. 
Noch gibt es zwei andere Blätter mit dem h. Hiero- 
nymus, Welche dem Rafael zugeschrieben werden. Das eine 
von Marc Antonio und Agostivzo Veneziano gestochen, B. N- 
102 und 103, habe ich schon als eine Composition von einem 
venetianischen Meister bezeichnet. Das andere Blatt mit dem 
todt vor seiner Höhle liegenden Heiligen, dessen Seele Engrl- 
chen zum Himmel tragen, gestochen von Lucas Ciamberlanus, 
gezeichnet LC. 1604 in fol. hat nichts, was berechtigt die 
Erfindung dem Rafael zuzuschreiben; ich mache hier nur auf 
den Charakter der kleinen Engel aufmerksam. Wahrscheinlich 
gehört die Composition dem Girolamo Mutiano an. Landen N. 391. 
Hier ist auch noch ein Helldunkel von YHS zu erwähnen, 
in welchem die Figur des Diogenes in der Schule von Athen 
zu einem h. Hieronymus benutzt ist. B. Xll p. 82 N. 32. 
34. Sanct Georg. In Galopp einhersprexmgend, erhebt 
er die Lanze, um den zu den Vorderfüssen des Pfer- 
des liegenden Drachen zu erlegen. Links die davon- 
eilende Königstochter. Im Ilintergrxlnd liegt eine Stadt 
mit einer Burg. Es scheint diese Compositionl eine 
erste Skizze zu dem Bilde, welches Rafael für den König 
von England gemalt. 
Gest. in der frühem Manier des Marc Antonia, aber nicht 
von ihm selbst. B. XV p. 24 N. 3. 
Noch gibt es ein Facsimile, gest. von Ruclzmann, nach 
einer, dem Rafael irriger Weise zugcscfnrieberxen Zeichnung des- 
selben Gegenstandes. S. Georg zu Pferd galoppirt hier nach
        

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