Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521233
640 
Alte 
KNPfGTSÜCILE. 
C o p. 
riscus 
Pazzi 
der Gegenseite: 
N. 6 gibt noch 
Landen N. 437. 
A von 
p. 192 
an.  
Johannes steht links.  
eine zweite Copie von 
29. Die Krönung Mariä. Maria auf Wolken sitzend 
wird von dem zu ihrer Rechten sitzenden Christus ge- 
krönt. Über ihnen schwebt der segnende Gott Vater, von 
vier Engeln umgeben; unter diesen der heilige Geist. 
Vier Engel, immer zu zwei, stehen bewundernd zu den 
Seiten des Heilandes und der Maria. Diese Composition 
scheint eine erste Skizze zum obern Theil des Altarblat- 
tes für Monte Luce zu sein. 
Gest. vom Meister des Würfels 1532. B. XV p. 190. N. 10.  
Cop. A. Gegenseite, in der Art des Ant". Wierx.  Cop. B. 
Radirt SR verschlungen gezeichnet und links: Rafael Urbanus 
ln. rechts: F. Bourlier exc. cum pri. Begis C. ä Paris. 
30. Maria mit drei Heiligen. Über der h. Jungfrau 
von Strahlen umgeben schwebt der heilige Geist, und 
oben auf jeder Seite sieht man einen anbetenden Engel. 
Magdalena küsst ihr die Fiisse. Links die h. Catharina, 
rechts der kuiende h. Franciscus. 
Gest. von einem Schüler Marc Antarfs. B. XV p. 22. N. 13. 
31. Die mystische Vermählung der h. Catharina. 
Maria auf einem erhöhten Sitze hält links gewendet 
das Christkind auf ihrem rechten Knie. Catharina, im 
Profil gesehen, kniet links und reicht ihre Rechte dar, 
an deren Zeigefinger Jesus einen Ring steckt. Die h. 
Barbara steht rechts mit turbanähillicher Kopfbedeckung. 
Den Hintergrund bildet eine Architektur von zwei Bögen, 
durch welche man eine hügelige Landschaft sieht. 
Diese schöne Composition ist uns erhalten durch einen alten 
Holzschnitt von unbekanntem Meister. Hoch 9"  br. 7". 
Heinecke p. 459. N. 32.  Nachstich von Abr. Bloteling. kl. 
Blatt.  Es soll davon auch ein kleines Blatt, Gegenseite, von 
einem Schüler des Marc Antonio geben, welches mir aber nie 
zu Gesicht gekommen ist.  Ein Bildchen in der Grösse 
des Holzschnitts, angeblich von Benv. Garofalo gemalt, befin- 
det sich in der Sammlung des Russischen Gesandten in Wien, 
Graf Bailli von Tatitscheiil 
L
        

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