Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521225
Maria 
mit 
Heiligen. 
639 
f) Die sitzende Maria hält das Christkind, hinter ihm 
kniet der kleine, anbetende Johannes, dabei Joseph. Nach 
Tauriscus p. 165 N. 29 soll das Bild sich in Spanien befin- 
den. In Schyvarzkunst von Sommer. Raphael pinx. in 4. 
SII l llll. 
g) Das schlafende Christkind, hinter ihm drei Kna- 
benköpfe. Gez. von Desnoyers, gest. in Punctirmanier von 
Casfel 1808. 4. 
h) Desgleichen. Oben links erscheint ihm' ein Kreuz. 
Benutzung aus der Madonna mit dem Diadem, Gegenseite. 
Gest. von Gius. Dala. Venezia 1834. kl. Blatt. 
Darstellungen aus der Geschichte der Mariä 
llflutter Gottes mit Ileillgen. 
u n d 
97. Die Marien auf der Stiege. S0 wird ein Blatt 
genannt, dessen eigentliche Bedeutung bis jetzt noch 
nicht genügend erklärt ist. Am wahrscheinlichsten ist 
die Angabe des Rossi, dass es Maria vorstelle, Welche 
Maria Magdalena zu Christus führt; dieser sitzt rechts 
von vier Jiingern umgeben zwischen zwei Säulen des 
Tempels, zu dem eine grosse Stiege führt. Das zuhö- 
rende Volk steht rings umher. 
Gest. von Jllarc Antonio, B. XIV N. 45.  Cop. A dem 
Original sehr ähnlich.  Cop. B gering, aber übereinstimmend 
mit dem Original.  Helldunkel, M gezeichnet, wahrscheinlich 
von Georg Matheis, Formschneider in Augsburg. B. XII p. -37_ 
N. 12.  Landen N. 153. Die Originalzeichnung ist in der 
Pariser Sammlung. Verz. N. 478. Eine Copie von der GegC-m 
seite bewahrt die Samml. des Erzh. Karl in Wien. 
QS. Die Himmelfahrt Mariä. Elf Apostel umgeben 
das leere Grab der h. Jungfrau, zum Theil in dasselbe, 
zum Theil nach oben blickend. Hier sitzt die unbefieckte, 
heilige Jungfrau auf einem halben Mond in Wolken, um- 
geben von mehreren Engclkilaben, von denen zwei zu 
ihrer Seite Fackeln halten. Diese Composition ist Wohl 
eine erste Skizze zu dem Altarblatt für Monte Luce, wg]- 
ehe Rafael entworfen, als er im Jahr 1516 einen neuen 
Contract mit den Klosterfrauen abschloss. 
Gest. vom Meisfer des Würfels. B. XV p. 188. N. 7. 
        

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