Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1521131
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Alte 
Kupferstiche. 
Pars Dei est qui de coelo etc. quer fol.  A Paris chez J. 
Nolin graveur etc. Hintergrund mit einem ausgespannten Tuch 
und zwei Lampen. Vorn ein Wasserkrug und ein Becher. 
Hoch 13", br. 16"   Mazot exc. etc. Petrus zur Linken 
des Heilandes ist ohne Messer. Hoch 10"  br. 14"  
Ratiaello Sanzio d'Urbino dipinse. Gio. Jllasselli inc. 1818. 
quer fol. Vielleicht nach dem Bild aus Houghton Hall, jetzt 
in der Ermitage zu S. Petersburg. Auch in Perugia in der 
Akademie ist ein kleines Bild dieser Composition, in der Art 
des Berta di Giovanni gemalt.  Landon N. 152.  Die 
Originalzeichnung befindet sich in der Samml. des Königs von 
England. Verz.. N. 290. 
ll. Die Kreuzabnahme. Vier Jünger sind auf zwei 
Leitern beschäftigt den Körper Christi vom Kreuz her- 
abznlassen. Maria in Ohnmacht gesunken, wird von drei 
Frauen unterstützt. 
Gest. von Marc Antonio B. XIV N. 32.- Cop. A mit Un- 
terschrift: Mortuus e cruce detrahitur descendere uiuus etc- 
2. Abdr. mit Ant. Sal exc.  Cop. B. Mit nur zwei kleinen 
Häusern am Berg.- Cop. C. Der rechte Arm Christi ist nur 
im Umriss, ohne "Schatten und zur Erde nur zwei Nägel. 2. 
Abdr. mit beendigtem Arm, Romae Ant. Lafrery. 3. Abdr. 
Nic. van Aelst for. 4. Abdr. In Roma presso Matteo de Rossi 
etc. zuletzt In Roma presso Carlo Losi 1774.  Helldunkel 
von Hugo da Carpi. B. XlI p. 43 N. 22.  Zani erwähnt 
noch zwei Stiche: von Sebastiano a Regibus und von Stefano 
Latzlne.  auch gibt er zwei geringe Radirungen in fol. und 
kl. fol. an.  Landon N. 233.  Nach einer Zeichnung im 
Cabinet v. Praun gest. von I. Th. Prestel.  Eine vom Ori- 
ginal etwas abweichende Zeichnung, mit der Feder entworfen 
und lavirt, soll Don Ciccis zli Lucca in Neapel besitzen. Hoch 
13"  br. 10"   Kleine Bilder nach der Composition 
sah ich mehrere: eins von einem Niederländer des 16. Jahr- 
hunderts befindet sich in der Gallerie Muafrinzu Venedig. Ein 
anderes, dem Andrea da Salerno zugeschriebeues, ist im Mu- 
seum zu Neapel. 
12. Mater dolorosa. Maria steht in der Mitte hinter 
der vor ihr liegenden Leiche Christi und erhebt schmerz- 
lich den Blick gen Himmel. Der rechte Arm hat einen 
so eng anschliessenden Ermel, dass er öfters für un- 
bekleidet ist angesehen werden, obgleich am Gelenke 
der Hand ein Rand angegeben ist.
        

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