Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1520969
Rafaelische 
Zeichnungen aus 
lung Crozat, 
der 
Samm- 
insofern sie gekannt sind, und mit Ausnahme von 56 Blät- 
tern, über welche dieses Verzeichniss schon bei den ver- 
schiedenen Sammlungen berichtet hat. 
Eine der reichhaltigsten Sammlungen von Kunstwerken al- 
ler Art war die des Herrn Crozat in Paris. Mit Ausnahme 
der Zeichnungen und der geschnittenen Steine vermachte 
er sie an den Marquis du Chätel; jene aber wurden nach 
Seiner lestamentsveriiigung öffentlich versteigert und der 
Erlös an die Armen vertheilt. Die Zeichnungen sind daher 
in alle Welt zerstreut; viele derselben liess die Kaiserin 
von Russland Catharina II erstehen. P. J. lllariette hat im 
Jahr 1741 einen Catalog sowohl der geschnittenen Steine, 
als auch der Zeichnungen herausgegeben und erwähnt 
unter letztem allein 150 Blätter von Rafael. Indessen gibt 
er nur ungefähr den dritten Theil derselben näher an. 
Über die Weise, wie die ansserordentliche Sammlung von 
Zeichnungen erworben wurde, ertheilt Mariette folgende 
Nachricht: Schon in Montpellier hatte Herr Crozat unter 
Anleitung von Lafage manches Interessante gesammelt, al- 
lein erst nachdem er in Paris die Werke der grossen Mei- 
ster kennen gelernt, traf er bei seinen QTOSSCII Allkällfßll 
eine strengere Wahl. Das, was Herr von Jabaßll üllS Köln, 
nachdem er seine Sammlung von Kunstwerken an den Kös 
llig von Frankreich verkauft hatte, für sich nach Überein-
        

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