Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1515353
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G enzäld e 
Knpferstiche: Egidius Rousselet, 1656. Mit der Un- 
terschrift: Flores apparverunt in terra nostra. gr. 4.  Jean 
Raymond, Gegenseite, 4. N. "23 fiirs Cabixiet Crozat, oder: 
Recneil (Yestamlwes apres les plus beanx tableziux en France. 
Paris 1729.  R. U, Jllassard für die Gnllerie Orleans. k]. 
4. -D. Huber in Plllllctiflhällißf. kl. 4.  Fr. 107m in Punctir- 
manier nach einem Bild beim Grafen Joh. von Czernichewv, an- 
geblich von Fra Bartolomeo. kl. 4.  Felix lllassard in ei- 
nem Viereck. kl. fol.  Landon N. 327. 
Entwurf zur Maulonna mit dem Kind und dem Kopf des 
Joseph, in Stift gezeichnet , im Nachlass Lawrence in London. 
Verzl N. 350.  Lamloii N. 299. 
Portrait 
des 
Angelo 
Doni 
und 
der 
Madalena 
Strozzi. 
Angelo Doni, ein Mann von etlichen dreissig Jah- 
ren, sitzt an einer Balustrade. Er ist drei Viertel gesehen, 
rechts gewendet. Den linken Arm lehnt er auf das Ge- 
länder, die rechte Hand hält er in den Schoos. Über sein 
rothes. Kleid mit weiten Ermeln trägt er ein schwarzes 
Oberkleidmitvgoldnen Schnallen. Seinen Kopf bedeckt ein 
schwarzes Barett. Den Ilintergrund bildet eine sanft-hü- 
gelige Landschaft, mit dunkeln Bäumchen und klarblauer 
Ferne. Die Carnation hat im Ganzen einen etwas röthli- 
chen Ton, mit bräunlich-grauen Schatten und hellen Lich- 
tern. Die Zeichnung ist nicht immer correct, auch fehlt 
ihr noch die Schärfe und Feinheit, die wir bald bei Ra- 
fael gewahreil werden. Der Ausdruck des Portraitirten zeigt 
jenes Verdrüssliche, was die zum Bildniss sitzenden Perso- 
nen so leicht annehmen. 
Madalena Doni, geb. Strozzi, des Angela Gattin, ist 
fast von vorn gesehen, etwas links gewendet. Sie sitzt in 
einem Sessel und hält; ihre rechte Hand auf die Linke. Ihr 
rothes Mieder ist mit dunkelblauem Samrnt eingefasst; die 
weiten Ermel sind von blauem Damast. An einer feinen 
Schnur um den Hals hängt an einem Schloss mit zwei 
Steinen eine birnfÖ-rmige Perle.  Ihr auf den Bücken her-
        

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