Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1520769
in England. 
593 
 Ferner rechts ist der Torso nach einer antiken weibli- 
chen Figur mit der Feder gezeichnet und mit 'l'usche 
schattirt, dabei steht: "questa femina sta in chasa .  . . u" 
Die Schrift ist am Rande abgeschnitten. Endlich skizzirte 
sich unser reisender Künstler mit der Feder noch eine Ama- 
zone auf niedergestiirztem Pferde, gleichfalls nach einer 
antiken Arbeit. Dabei steht: Hquesta chanolle sta in 
chasa de Santa chrocia." 
kk. Grund- und Aufriss zu einer Herstellung des Titus- 
bogens in Rom. Der Aufriss ist nach damaligem Ge- 
brauch perspectivisch aufgezeichnet und mit Sepia ge- 
tuscht. Die Figuren an demselben sind schlecht ge- 
zeichnet, was vermuthen lässt, dass die Zeichnung von 
einem Architekten herrühre. Oben in der Tafel steht 
mit Bleistift die Inschrift: 
SENAT VS 
POPVLVSQVE 
ROMANTS 
D IVO. 
TITO. 
DIVI. 
VESPASIANI. 
VESPASIANO AVGVSTO. 
458. b. Joseph's Wiedererkennung. Joseph, von sei- 
nen Brüdern erkannt, wird hierirrig Christus und seine 
Jünger genannt. Die höchst geistreiche Zeichnung ist 
aus der Zeit und in der Art der biblischen Darstellun- 
 gen aus den Logen ausgeführt. Sie befindet sich in 
Lady Anna Coke's Ankleidezimmer. ' Siehe Waagen 
Kunstwerke und Künstler in England II p. 514. 
 
Dichters 
Im Cabinet des 
Samuel Rogers in London. 
459. Die Grablegung Christi. Der Leichnam Christi, 
von Joseph vcn Arimathia mit einem Linnentuch unter 
den Armen gefasst, wird von einem jungen Mann un- 
ten an den Beinen gehalten. In der Mitte hinter Chri- 
stus kniet mit gefaltenen Händen die Mutter des Hei- 
landes und Magdalena biickt sich klagend und betrachtend 
über ihn. Hinter diesen sieht man noch sechs andere 
Figuren angedeutet. Ausgezeichnet schöner F ederent- 
Il. 38
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.