Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1520674
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Rafael 's 
Zeichnungen 
nicht mehr unter denen jener Akademie. Nochmals finden wir 
diese Composition im Catalog der hinterlassenen Zeichnungen 
von James Hazard, Bruxelles 1789. Hoch 9"  br. 15" 3". 
Dieser Liebhaber hat sie auch gestochen. Endlich traf ich 
diese Composition auch bei einem Kunsthävzdler in England. 
455. Ein römischer Kaiser, Federzeichnung nach ei- 
ner antiken Statue. Sie ist ganz in RafaePs geistrei- 
cher Art behandelt. 
456. Kaiser Constantiifs Anrede an seine Soldaten. 
 Entwurf zum Frescogemälde im Vatican. J. Richard- 
son: Traite de la peinture etc. Amsterdam 1728 III 
p. 416 berichtet, dass diese Zeichnung aus dem Cabi- 
net Peter Lely an Hrn. Bergstein im Haag um L. 100- 
sei verkauft worden, dass sie nachmals Hr. Flinck in 
Rotterdam besessen, und dann in die Sammlung des 
Herzogs von Devonshire gekommen sei. Die wohler- 
haltene Zeichnung sei auf blasses Papier mit der Fe- 
der entworfen, lavirt und mit Weiss gehöht. Die zwei 
jungen Leute, die zu den Fiissen des Kaisers dessen 
Waffen halten, der Zwerg gegenüber und was in der 
Malerei -in den Wolken dargestellt ist, befinde sich 
nicht auf RafaePs Zeichnung. Die Soldaten, welche in 
dem Fresco in der Ferne zu sehen seien, wären hier 
im Vordergrunde, an der Stelle des Zwergs.- Henry 
Reveley in seinen „Notices of the drawings and sket- 
ehes of some of the most distingilished Masters in all 
the principal schools of design." London 1820. 8. er- 
wähnt sie noch daselbst und sagt, die mit Weiss ge- 
höhten Lichter seien sehr geschwunden, daher das 
Blatt an gutem Ansehn verloren habe. In der Samm- 
lung zu Chatsworth befindet sich die Zeichnung nicht, 
 auch sah ich sie nicht unter denen, welche der Her- 
zog die Güte hatte mir in London zu zeigen; indes- 
sen dürfte sie sich in einem seiner Landsitze befinden. 

        

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