Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1520578
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Zeichnungen Rafaeliv 
die schöne Zeichnung von Rafaefs Hand? Eine gute 
Copie sah ich bei der 'l'ochter des englischen Bild- 
hauers Banks, Mad. Forster in Paris. Hoch 11", br. 17". 
497. Alexander's Hochzeit mit Roxane. Diese rei- 
zende Composition, welche ein Schüler Rafaefs in ei- 
ner Villa beim Monte Piucio vor Rom in Fresco aus" 
geführt, ist schon früher beschrieben werden, und ei- 
nen Entwurf in Rothstein mit unbekleideten Figuren 
habe ich in der Sammlung des Erzherzogs Karl in Wien 
angegeben; Zeichnungen mit bekleideten Figuren gibt 
es mehrere, und zwei von ihnen machen sich den Rang 
streitig: die eine von L. Dolce beschriebene, kam in 
die Sammlung des Grafen Malvasia zu Bologna; die 
andere, und wohl das Original, von den Erben des Ti- 
moteo Viti in das Cabinet Crozat. 
Von letzterer fertigte Graf von Caylus einen Stich mit ei- 
ner Tonplatte von Nic. Lesueur fiir das Cabinet Crozat N. 36. 
Ältere Stiche sind die von Jac. Caraglio. Bartsch XV p. 95 
N. 62 und ein Helldunkel in der Art des Antonio da Trenta. 
quer fol. 
Unser Exemplar ist gleich dem im Pariser Museum mit der 
Feder gezeichnet, braun schattirt und mit Weiss gehöht. Hoch 
9"  br. 13"  Aus den SammLMarquis Legoy und Th. 
Dimsdale. 
In der Samml. des Königs von England ist eine leicht zu 
erkennende Copie. Eine Nachahmung mit sehr manierirten 
Anderungen besass E. Kneight, welche C. M Metz in seinem 
Werk: Imitations of ancient and modern drawings etc. London 
1798, bekannt gemacht.  
408. Die Pest bei den Phrygiern, il Morbetto ge- 
nannt. DieselbesComposition, welche Marc Antonio 
_gestochen. Bartsch XIV N. 417. Unsere köstliche 
Zeichnung ist auf grau Papier mit Sorgfalt, aber geist- 
reich entworfen und mit Weiss gehöht. Hoch 7"  
br. 10". Sie kommt aus der ehemaligen Sammlung des 
Königs Karl I, zuletzt aus der des Th. Dimsdale. 
Wahrscheinlich ist es dieselbe, welche im Jahr 1800 
aus dem Nachlass C. Ploos van Amstel zu Amsterdam 
um ü. 24  verkauft wurde. Von einer ähnlichen
        

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