Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1520565
in 
Erlglancl. 
573 
Feder entworfen. Hoch 10", br. 16"  Ans den 
Samml. Ant. Rutgers, Cornelius Ploos van Amstel, Jac, 
Cornsz. Im Jahr 1800 um ü. 28. 10 Xr. verkauft an 
Verstegh. 
Gest. in kleinerm Format 
genseite für seine "Impoätures 
N. 114. 
von B. Picart von der Ge- 
iunocentes."  Bei Landen 
406. Timoclea, die edle Thebanerin, von einem Soldaten 
herbeigeführt, kniet vor Alexander dem Grossen. Acht 
Soldaten oder unbekleidete männliche Figuren um- 
stehen sie, oder sind beschäftigt einen verwundeten 
Krieger zu verbinden. Plutarch im Leben Alexander's 
berichtet, dass, als die Tfhracier Theben nach hart- 
näckigem Widerstand erobert und grausam plünderten, 
sie auch das Haus einer edeln Thebanerin niederrissen 
und sie mishandelten. Der Hauptmann selbst, nachdem 
er sie geschändet, verlangte nun von ihr zu wissen, 
wohin sie ihr Geld und ihre Kostbarkeiten versteckt 
habe. Timoclea, voll Begierde der Rache, bezeichnete 
ihm einen entlegenen Ort des Gartens mit einem Brun- 
nen, in welchen sie vorgab alle ihre Schätze verbor- 
gen zu haben. Froh über diese Entdeckung, ging der 
Hauptmann allein mit ihr hin und bückte sich in den 
Brunnen, die Sache zu untersuchen. Diesen Augenblick 
benutzte Timoclea, stiess ihn in denselben und be- 
deckte ihn mit Steinen. Unterdessen kamen Soldaten 
herbei, welche sie banden und vor Alexander führten. 
Dieser, die Klage anhörend, erkannte bald an dem Adel 
und dem Muth der 'I'hebanerin, dass sie eine edle 
Frau sein müsse, und fragte sie, Wer Sie Sei? WOPHIIT 
sie antwortete: Ich bin die Schwester des 'l'heagen0s, 
welcher gegen Philipp für die Freiheit Griechenlands 
stritt. In der Schlacht von Chersonea, wo er anführte, 
kam er ums Leben.-- Alexander, voll Bewundrung über 
die hochherzige Antwort der Timoclea, befahl, dass 
man sie und ihre Kinder in Freiheit setze. -Die F ign- 
ren sind alle unbekleidet und etwas Michelangesk mit 
der Feder entworfen; daher es zweifelhaft bleibt, 0b
        

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