Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1520483
in 
England. 
565 
hat Höhe 11"  Br. 8"  Aus den Samml. Timo- 
teo Viti und Antaldo Antaldi. Auf der Rückseite die- 
ser Blätter befinden sich zwei von Rafael eigenhändig 
entworfene Sonette. Zuerst wurden sie abgeschrieben 
durch Ab. Michele Colombo, als sie sich noch in den 
Händen des Gio. M. Ant. Viti befanden  Später, als 
sie durch Erbschaft an den Marchese Antaldo Antaldi 
gekommen waren, durch Seroux d'Agincourt, und C. 
L. Fernow, welcher letztere ie in dem ersten Heft des 
Mercur 1804 bekannt gemacht. Ein Facsimile nach dem 
Entwurf auf einem der Blätter befindet sich in dem 
Catalog der hundert Zeichnungen Rafaefs, welche 1836 
dbei Woodbum in London ausgestellt waren. Es ist das, 
welches anfängt „Como non podde dir d'en-cum! dei" 
und hat, wie aus dem Facsimile zu ersehen ist, viele 
Änderungen erlitten; übrigens fehlt hier der Schluss 
des Sonetls, welcher sich auf dem andern Blatt befin- 
det, worauf noch dasjenige entworfen ist, welches an- 
fängt: „Amor tu meu vescati con doi lumi." Beide 
Sonette habe ich schon im Anhang zum vorigen Bande 
S. 524 mitgetheilt. 
378. c, Zur Dispute. Ein drittes Blatt mit einigen un- 
bedeutenden Entwürfen. Darauf steht, wahrscheinlich 
nur um die Feder zu versuchen, von Rafaefs Hand: 
„Carissimo quanto fratello," und noch einmal: „Ca- 
rissimo." Vielleicht war Rafael damals im Begriff ei- 
nen Brief an Ariosto zu schreiben. 
379. Zur Disputa; Studium zur linken untern Hälfte der 
Composition, nackte Figuren nach der Natur mit der 
Feder gezeichnet. Hoch 11", br- 16" 6.  AUS 11611 
Samml. Crozat, Mariette, Legoy und T11- DilIlSllßlC- 
Gest, vom Grafen von Caylus, aber von der Gegenseite, 
für das Cabinet Crozat N. 43. 
380. Zur Schule von Athen. Studium zu den zwei 
Figuren auf den Stufen neben Diogenes. Das gelockte 
Haupt, die linke Hand und der, rechte Fuss des hin- 
Siehe 
Elogio storico 
Pungileoni 
di 
Santi p, 
Raifaello 
247.
        

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