Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1520254
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Zeichnungen Rafizel 's 
Gest. von Agostino Ilmeziano. Bartsch XIV N. 5. 
In derselben Sammlung des Königs, Blatt 20, ist noch eine 
geringe Copie dieser Zeichnung, und auf ähnliche Weise 
behandelt; vielleicht dieselbe, welche einst Crozat besessen. 
Siehe N. 538.  
986. LWie die Stämme Israels das Loos wegen 
der Ländervertheilung ziehen. Fliichtiger Fe- 
derentwurf mit Tinte zu den Loggien im Vatican. Sehr 
schön und kräftig gezeichnet. Hoch S", br. 11"  
287. Jonas. Sehr sorgfältige Zeichnung nach der Statue 
in der Capelle Chigi in S. Maria del Popolo zu Rom. 
Kräftig mit der Feder auf gelblich Papier gezeichnet 
und mit Weiss gehöht. Hoch 12", br. S". Sie dürfte 
von einem Schüler Rafaefs gefertigt sein. Pungileoni 
p. 293 erwähnt zwei, aber abweichende Entwürfe zu 
derselben Statue in der ehemaligen Sammlung des Mar- 
chese Antaldo Antaldi von Urbino, die ich aber in 
England nicht gesehen. 
288. Die Taufe Christi. Leichter, aber kräftiger Ent- 
wurf mit der Feder zu dem Frescobild in den Loggien 
des Vatican. Hoch 7"  br. 14"  
Die Sammlung, Blatt 15, besitzt noch einmal dieselbe 
Composition von unbekannter Hand in schwarzer Kreide ge- 
zeichnet. 
289. Der wundervolle Fischzug. Es ist nur die 
Gruppe mit den Schiffen auf röthlich grundirt Papier 
mit der Feder gezeichnet, schattirt und mit Weiss ge- 
höht. Leider wurde der Zeichnung von ungeschickter Hand 
mit der Feder an verbliebenen Stellen nachgeholfen, 
daher es schwer hält ihre Originalität zu beur- 
theilen. Copie ist dagegen in der Sammlung Blatt 2, 
dieselbe Composition in Sepia ausgeführt. 
299. Das Abendmahl. Ausgezeichnet sorgfältig behan- 
delte Federzeichnung, nach welcher Marc Antonio das 
schöne Blatt (Bartsch XIV N. 25) gestochen. Die ein- 
zige Abweichung in der Zeichnung ist die, dass rechts 
ein grosses Weingefäss steht, das mit einem Belief in 
antiker Art verziert ist. Indessen bezeichnet schon ein
        

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