Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1520174
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Zeichnungen Rafael 's 
verlangt, um so mehr, als er eine starke Pension von 
Gotha bezog. 
Gest. von Enea Vico 1548. Bartsch XV p. 284 N. 8. 
Von der Gegenseite Giulio Bonasmze.  Facsimile von Sante 
Paccini 1770. Hoch 13", br. 9"  Diese Composition wurde 
öfters zu Gemälden benutzt: Ein sehr schönes ist das von An- 
drea Squazzella im Pariser bllluseum. Gest. von A. Girardet. 
Ein kleines Bild nach der Zeichnung mit ginigen Abänderun- 
gen, von einem Niederländer in der Münchner Gullerie, hat 
N. Strixner lithographirt. Ein anderes in der Art von Jan. 
Swart besitzt das Berliner Museum N. 131. 
 
In 
der 
Sammlung 
des Proclamators 
Leipzig. 
Weigel 
in 
268. Bruchstück einer grösscrn Composition mit ver- 
schiedenen Reitern und Fussvolk, wie in einem Zuge 
begriffen. Die vier Figuren zu Pferde sind dieselben 
wie die in der Kreuztragung, L0 Spasimo di Sieilia 
genannt, welche au dem Thore kommen. Die Beklei- 
dungen zeigen indessen einige Abweichungen, so hat 
z. B. der alte Reiter links einen Helm auf, statt des 
Turbans. Vor den Reitern ist ein Soldat zur Erde ge- 
fallen und wird von einem dabeistehenden ziirnend zum 
Aufstehen angerufen, indem er nach seinem Schwerte 
greift. Ein dritter Soldat eilt über den liegenden da- 
von, und von einemwierten sieht man nur den Kopf. 
Ob Rafael diese Zeichnung ursprünglich zu einer Kreuz- 
tragung anwenden wollte, oder 0b sie eine andere Be- 
stimmung hatte, ist nach dem Fragment schwer zu ent- 
scheiden. Mit der Feder geistreich entworfen und mit 
Sepia schattirt. Leider hat die interessante Zeichnung 
sehr gelitten. Hoch 9", br. G". 
L
        

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