Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1520004
Deutschland. 
inx 
517 
227. Ein geflügelter Knabe, oder Genius. Er hält, 
in der Rechten ein omles Schild und in der Linken 
einen Ölzweig. Das rechte Bein, welches ursprüng- 
lich aufgehoben gezeichnet war, hat Rafael geändert 
und grade hinter das vordere Bein gestellt. Schöner 
Federentwurf, wahrscheinlich zu einem Schildhalter. 
I-Ioch 4"  br. 3"  
Gest. von C. A. Favart 1818. Gegenseite. 
Historische Gegenstände. 
228. Alexander's Hochzeit mit Roxane. Sie sitzt 
verschämt, während Alexander, rechts vor ihr stehend, 
ihr eine Krone reicht. Amor und Hymen begleiten 
ihn und elf Amorinen sind beschäftigt entweder sie zu 
schmücken, oder ihn herbeizuführen, oder mit seinen 
Waffen zu spielen. Alle Figuren dieser köstlichen 
Zeichnung sind unbekleidet und aufs zärteste in Roth- 
stein ausgeführt. Hoch 8"  br. 12". 
Rubens kaufte sie in Rom, dann kam sie in den 
Besitz des Cardinals Bentivoglio, der sie dem Medail- 
lenschneider Melan geschenkt. Aus der Samml. Van- 
rose erwarb sie Crozat und von einem Privatmann der 
Herzog Albrecht von Sachsen Teschen. Indessen trägt 
sie auch den Stempel des Prinzen Charles de Ligne. 
Gest. von Nie. Cochin N. 37 fürs Cabinet Crozat. Gegen- 
seite.  Lithographirt von J. Pilizotti, der in diesem Blatt ein 
wahres Meisterstück geliefert hat.  
229. 
Giovanni de' Medici zieht als Cardinallegat, vom 
Papst gesendet, in Florenz ein. Die allegorische Fi- 
gnr der Stadt Florenz empfängt ihn anredend; bei ihr 
liegt der Flussgott Arno. Entwurf zu den Lebenser- 
eignissen Leo's X, welche in Gol-dfarbe, als Verzierun- 
gen den Tapeten angewirkt sind. Auf bläulich Papier 
mit Sepia und Weiss ausgeführt. Nach des VßSari All- 
gabe wird es wahrscheinlich, dass Rafael seinem Schii- 
ler Gio. Francesco Pemzi die Ausführung dieser Ver- 
zierungen überliess, so dass diese Compositionen, de- 
ren sich noch einige erhalten haben, nrsprünglicli alle
        

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