Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1519616
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Zeichnungen 
Rafhel 's 
mit dem stehenden Christkind. Eine heilige Familie riihrt 
von einem Schüler RaifaePs her und eine kleine Zeichnung einer 
stehenden weiblichen Figur scheint dem Mariotto Alber- 
tinelli anzugehören; ehedem schrieb man sie dem Filippino 
Lippi zu. 
Interessant ist noch das Fragment mit fünf leicht skizzir- 
ten nackten Figuren, auf dessen Rückseite sich folgende Schrift 
erhalten hat: 
......chemidair0nim0dab01e...._.. 
   . . 5 Carlini 1a libra in ty. lib. 10 dale   .  
Francesco Orefice mi eosto el siinile e fu i?  .   el verda- 
zuro costo charlini 3. S. 1 1a libra. dan. ispeziale e fu 
lib. 8192. 
L0 smalto sottile che mi vende el gndeo Cioegou. Vini- 
ziano in Veronia a monte giorrlzxno vene 1a lib. charlini  S. l. 
E1 sottile che mi mando M" ieronimo fu lib. 4. 
E1 gialotino a un charlino 1a libra. 
Weder die Zeichnung noch die Schrift stimmen mit Ra- 
fae1's Art überein, obgleich letztere, da sie von einem Zeitge- 
nossen herrührt, einige Ähnlichkeit mit der seinigen hat. Siehe 
1m Werk von ,Ce1otti Tab. IV und V. 
 
In 
der 
Sammlung 
der Gallerie 
Florenz. 
der 
Ufüzien 
Zll 
Der Schatz herrlicher Zeichnungen in dieser Sammlung 
kommt grösstentheils von den Medicäischcn Fürsten her, 
obgleich gelegentlich bis auf die neusten Zeiten dieselbe 
bereichert worden ist. Da sich indessen früherhin, wie so 
häufig in grossen Sammlungen, unter vielem Vortretflichen, 
manches unechte oder auch nur unrichtig bezeichnete Blatt 
befand, so ist vor einigen Jahren eine löbliche Durchsicht 
und Scheidung vorgenommen worden, wodurch allerdings 
der Zahl nach die dem Rafael zugeschriebenen Zeichnun- 
gen nun sehr vermindert erscheinen, aber die iibriggeblie- 
benen den Vorzug erhielten, bis auf wenige Ausnahmen, 
als unbestreitbare Originalblätter gelten zu dürfen. In den 
Jahren 1766 und 1774 haben zuerst Andrea Scaceiati und 
iSYvfcnzo Jllulivzari gemeinschaftlich, dann letzterer allein
        

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