Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1519554
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Zeichnungen Rafaelfs 
50. Rückseite. Zwei Portraitköpfe nach demselben 
jungen Manne. Der eine Kopf auf die Hand gestützt, 
richtet den Blick aufwärts. Dabei stehen die Buchstaben 
d vnnn 1.. paro. Der andere, unten auf dem Blatt, ist 
in dreiviertel gesehen, links gewendet und wie der obere 
mit einem Barett bedeckt. Sehr geistreiche Federzeich- 
nung. Irrig ist die beigefügte Angabe, dass es RafaeYs 
Bildniss sei. 
51. Vier Knaben zur Erde gelagert spielen mit einem 
Ferkel; recht steht ein grösserer Knabe. Noch enthält 
das Blatt Studien zu zwei Beinen und oben die Darstel- 
lung, wie von einem Lichte aus eine Kugel die andere 
beschattet. Vielleicht eine bildliche Darstellung einer 
Sonnen- oder Mondiinsterniss. Cel. Tab. XXIX. 
52. Rückseite. Drei weibliche Köpfe. Schöne Ent- 
würfe mit der Feder. Cel. Tab. I. 
53. Studium nach demKopf eines liegenden Kindes. 
Perlgrau mit Deckfarb grundirt, mit Sepia schattirt und 
mit Weiss gehöht. Unten auf dem Blatt sind noch zwei 
leichte Federentwürfe zu einem stehenden Knaben, und 
einem itzenden vom Rücken gesehen, welcher seinen 
Fuss hält. Letzteres Studium ist besonders lebendig. 
54. Rückseite. Zeichnung nach dem Blatt eines corin- 
thischen Kapitals. 
55. Der Kopf eines jungen Mannes mit etwas Bart; er 
ist im Profil gesehen und richtet den Blick aufwärts. 
Wohl Studium zu einem Apostelkopf. 
56. Rückseite. Ein Greif; flüchtiger FCdEfElltWllYf. 
57. Bildniss eines hübschen Mädchens; der Kopf etwas 
rechts gewendet; die Haare zierlich in mehrere Flechten 
getheilt. Sehr Schönes Studium nach dem Leben. 
58. Vier spielende Knaben. Flüchtiger Entwurf. 
59. Vier Köp f eÄ Zwei sind Bildnisse nach einem jungen 
Manne mit Barett auf dem Kopf. Der eine derselben 
ist in de Leonardo Art mit perlgraixer Farbe grundirt, 
schwarz schattirt und mit Weiss gehöht. Der andere 
ist mit der Feder gezeichnet und mit Sepia schattirt. 
Auf dem untern Theil des Blattes ist ein aufwärtssehen-
        

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