Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1519496
Rafaelische 
Zeichnungen 
in 
Italien. 
In 
der 
Akademie der bildenden 
zu Venedig. 
Künste 
Diese reiche Sammlung stammt aus der Verlassenschaft 
des Malers Giuseppe Bossi von Mailand. Sämmtliche Zeich- 
nungen sind unter Glas und Rahmen in einem bcsondern 
Saale mit noch vielen andern, namentlich vielen von Leo- 
nardo da Vinci aufgestellt, daher jedem Liebhaber leicht 
zugänglich. Ein nachahmmlgswiirdiges Beispiel für ähnliche 
Sammlungen. Fünf und fünfzig Blätter Rafaelischer Ent- 
würfe, meist auf beiden Seiten gezeichnet, gehörten einem 
Skizzenbuch in klein Quart an, dessen sich Rafael während 
der Jahre 1500 bis 1506 bediente. Die Zeichnungen sind 
noch meist in der Peruginischen Manier behandelt, einige 
andere aber zeigen schon die Bekanntschaft mit den Floren- 
tinern. Wahrscheinlich ist dieses ehemalige Ileft dasselbe, 
welches einst Carlo Maratti in Rom besessen und das in 
dessen Leben von Bellori folgendermassen erwähnt wird: 
„Un Libro di alcuni avanzi de' Studj giovanile da Raifaelle, 
che approvano le sue prime fatiche con un essattissima imi- 
tazione a ynaggior linimento tenninato." Der Maler Bogsi 
beabsichtigte sämmtliche Zeichnungen in Facsimile her- 
auszugeben und hatte bereits 3Ü Platten von F. Scotto und 
ROSGSpÜLIL stechen lassen, als ihn der Tod an der Ausfüll- 
rung des Unternehmens hinderte. Nachdem aber der Almiß
        

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