Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1519363
Entwüwfe. 
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der aufgenomnlen wurde, brachte die Plünderung Roms im 
Jahr 1527 das Werk wieder ins Stocken. Erst später wurde 
die Kirche von Jacopo (lella Porta ausgebaut. Wie sehr in- 
dessen der Wasserbau des Jacopo Sansovino bewundert 
worden, bezeugt ein Brief des Pietro Aretino an ihn vom 
20. November 1537, wo er unter andern sagt:  si dee 
perdonargli le spronate, ehe per ciö vi danno, sendo voi 
atto a restaurargli i Tempi, le Statue e "i palazzi di giä; 
essi non veggon, mai 1a ehiesa dei Fiorentini, ehe fondaste 
in snl Tevere con istupof di Raphaello da Urbino, d'Am- 
tonio da. San Galle, e da Baldassare da Siena." 
5. Plan zur Wiederherstellung der Kirche S. 
Maria in Domnica, auch della Navicella genannt. 
Diese auf dem Monte Celio gelegene Kirche soll nach 
Filippo Titi (Ammaestramento utile e curioso di Pittura, 
Scultura et Architettura etc. Roma 1686 p. 184) nach der 
Zeichnung RafaeFs wieder hergestellt worden sein. Der 
gemalte Fries in der Kirche sei von Giulio Romano und 
Perino del Vaga ausgeführt. Letzterer ist so verdorben, 
dass vom Urspriinglichen nichts mehr zu erkennen ist. "Da- 
gegen zeigt die kleine Vorhalle von drei Bogen mit toska- 
uischen Pilastersäillen ganz die schöne Architektur aus dem 
Anfang des 16. Jahrhunderts in der Art des Baldassare 
Peruzzi. Diese könnte nach dem Plan RafaePs gebaut sein, 
obgleich hierüber keine Documente vorliegen. Ist sie in- 
dessen, wie Melchiorri in seiner Guida metodica di Roma, 
1834 p. 294 angibt, durch Leo X, als er noch Cardinal 
war, im Jahr 1500 erbaut worden, so würde ihre Errich- 
tung viel vor die Zeit der Ankunft RafaePs in Rom (1508) 
fallen. 
6. Plan zu RafaeFs eigenem Hause- 
Vasari im Leben des Bramante V p. 159 Sagt? nEP 
liess einen Palast im Borgo bauen, welcher dem Rafael 
von Urbino gehörte. Derselbe ist ganz von ßackStßille-ll 
und mit in Formen gegossenem Mörtel (getto con casse)
        

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