Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1515188
Gemälde 
Rafaefs 
3.115 
seiner 
Florentiner 
Epoche. 
Vom Jahr 
1504 
bis 
1508. 
Madonna 
des 
Grossherzogs 
VOIl 
Toscana. 
Maria, stehende, halbe Figur von vorn gesehen, hält das 
auf ihrer linken Hand sitzende Christkind und betrachtet 
es mit gesenktem Blick. Das Kind von neben gesehen, 
wendet das Köpfchen und sieht aus dem Bilde heraus; sein 
linkes Händchen legt es auf der Mutter Brust. Ein blauer 
Mantel umhüllt vom Scheitel des Kopfes an die ganze Ge- 
stalt der Madonna, die kräftig aus dunkelem Hintergrunde 
tritt. Obgleich die Anordnung schon Florentinische Gr0ss- 
artigkeit verräth, so ist das köstliche Bild doch noch sehr 
in des Perugino Manier behandelt. Zu Ende des vorigen 
Jahrhunderts befand es sich mit noch zwei Bildern von 
Carlo Dolce im Besitz einer armen Witwe, welche ihren 
ungekannten Kunstschatz an einen Bilderhändler um 12 Scudi 
verkaufte. Durch Vermittlung des damaligen Galleriedirec- 
tors Puccini kam unsere Madonna in den Besitz des GrOSS- 
herzogs von Toscana, Ferdinand III, der ES Hilf allen Sei- 
nen Wanderungen mit sich führte, daher ES Seine" Name" 
erhielt. Jetzt befindet es sich im Schlafzimmer der Gross- 
herzogin im Palast Pitti zu Florenz. Siehe I S. S5, Die 
Erhaltung desselben war vortrefflich, litt aber in der letzten 
Zeit durch zu starkes Reinigen. 3x
        

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