Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1519218
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Entwürfe 
Pollux auf dem Forum Romanum angehörte. Siehe MS. der 
Vaticauischen Bibliothek N. 3374 p. 4244, wo die betref- 
fende Stelle lautet wie folgt: "Nelle rovine del Periptero 
o Tempio di Giove S_tat0re sono state trovate alcune me- 
morie d'alcuni fatti d'alcuni soldati come sono qui sotto co- 
piati, le quali questo Lorenzo scultore per farne opera ed 
in uno de" pezzi della cornice ne seolp] Yimagiue di Jona 
che e ora nella Cappella di Lorenzo Chisi nella Chiesa del 
popolo, ed un altro pezzo fu fatta 1a basg ehe 11a 50m) ü 
cavalle di brouzo con la statua dell' Imperator Dlarco Au- 
relio ch' ora e uella nuova piazza Capitoliua."  Mitge- 
theilt von Pimgileoni p. 222.  Gio. IMartinelli (Le (3050 
meravigliose della Citta di Roma etc. Roma 1589. S.) be- 
richtet, dass Rafael in seinem Hause und mit seiner I-Iiilfe 
den Lorenzetto die Statuen des Jonas und des Elias habe 
fertigen lassen. Diese Statuen dürften ums Jahr 1554, als 
man theilweise zur Vollendung der Capelle schritt, in zwei 
der Nischen aufgestellt worden sein, denen später Bernini, 
dem die Ausführung des Grabmals des Agostino übertragen 
wurde, noch die Statuen des Daniel und Elisa für die bei- 
den andern Nischen hinzufügte. 
Der Entwurf zu, oder eine Zeichnung nach der Statue 
des Propheten Jonas befindet sich in der Sammlung des Königs 
von England. Verz. N. 287. Pungileoni erwähnt p. 223 noch 
zwei andere Zeichnungen, ehedem im Besitz des Jilarclaese An- 
taldo Antaldz" aus Urbino, die ich aber unter denen in England 
nicht gesehen habe. 
Ein Kupferstich nach dem Jonas von IWC. Dorigny 
befindet sich in der Raccolta di Statue antiche etc. di Paolo 
Ales_ Matfei. Roma 1704. Tav. 145, allein er gibt keinen Be- 
griff von der Schönheit des Originals. Es wäre zu wünschen, 
dass eine gute Form für Gypsabgiisse von demselben gefer- 
tigt würde. 
Der todte Knabe auf dem Delphin; 
Gruppe in Marmor, Lebensgrösse. 
Nach der im ersten Theil S. 950 mitgetheilten Stelle 
eines Briefes vom Grafen Casiiglione ist es keinem Zweifel 
unterworfen, dass sich Rafael in der Arbeit in Marmor ver-
        

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