Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1518956
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Rafael zugeschriebene 
Dem 
Gemälde. 
David Weiss in Kupfer gestochen worden. Es wurde xiach 
Baiern verkauft.  
ee) In die Kirche S. Maria di Piazza zu Florenz wurde 
eine heilige Familie von Gentile Bonifanti nach seiner Testa- 
mentsvertiigung vom 6. Nov. 1603 als ein Gemälde BafaePs 
vermacht, und 1716 fügte man eine Inschrift hinzu, welche an- 
fängt: Pretiosam tabulam hanc a Raphaele Urbinate depictam 
etc. Indessen hat schon Pungileoui p. 89- 91 die Unrich- 
tigkeit dieser Angabe dargethan. 
ff) In der griifiich Schönborrfschen Gallerie zu Pommers- 
felden ist eine Madonna mit langherabhängenden Haaren, wel- 
che das, etwas stark gewendete Christkind auf dem Schoos 
hält. Sie scheint nach einem Vorbild von Leonardo da Vina" 
von einem seiner Schüler ausgeführt, aber nicht von Rafael, 
wie öfters angegeben wird. Siehe Stuttgarter Kiu-xstblatt vom 
2. November 1820. 
gg) Im Catalog der Gemälde des verstorbenen Herzogs von 
Tallerrd, von Bemy Q Glomy. Paris 1756 ist folgendes Ma- 
donnenbild beschrieben: Die sitzende h, Jungfrau. bis zum 
Knie gesehen, hält das Jesuskind, welches den kleinen Johan- 
nes umarmt. Den Grund bildet eiue Landschaft. Auf Holz. 
H. 18" br. 14". Es sei gut erhalten und von einer guten 
Manier. Gest. von einem anonymen Niederländer, wahrschein- 
lich von Paneelsl n v gezeichnet. kl. 4. Tauriscus p. 174 
N. 48. 
hh) In der vom Marchese de' Rifesi gestifteten Iohannescapelle 
zu Palermo zeigt man ein dem Rafael zugeschriebenes Gemälde, 
ähnlich der Vierge aux Bochers von Leonardo da Virwz". Über 
dasselbe erschien folgende Schrift: Sopra un quadro diRaHaello 
Sanzio, posseduto dai P. P. Filippini, Oratorio in Palermo. 
Osservazioni storico-critiche di Agostino Gallo, Segretario 
della classe di lettere ed arti etc. Palermo 1835. Mit einer 
Kupfertafel. Nach einer Beurtheilung in der Mailänder Biblio- 
teca italiana glaubt man das Bild in der Art des Gauden- 
ziQ Ferrari ausgeführt. Siehe Stuttgarter Kunstblatt vom I3, 
März 1836. 
ii) Longhena p. 691 gibt eine Beschreibung nebst Abbildung 
einer Madonna mit S. Peter und S. Sebastian zu den Seiten, 
im Besitz des Professor Vincenzo Mochetti in Mailand. Es ist 
ein zartes Bildchen von Francesco Francia. 
kk) Das schöne Bild von Franc. Francia in München, Ma- 
ria im Begriff sich zu dem auf der Wiese liegenden Christ- 
kind hinzuknien, wurde noch im Besitz des Baron de Saint
        

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