Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1518863
Copien dieses Bildes gibt es mehrere: 
a) Ans der Gallerie von Modena kam eine in die zu Dres- 
den; im Catalog mit N. 456 bezeichnet. Bunde Tafel 37" im 
Durchmesser. In der handschriftlichen "Descrizione della Estense 
Galleria in Modena dal Dottor Pietro Gherarxli, welche sich in 
der Modenesischen Bibliothek befindet, ist sie folgendermassen 
beschrieben: „Un rotondo in cui eftigiati siveggono la Vergine, 
il Bambino e il Battista, lavoro di Raffaello Sancio da Urbino_ 
La picciolezza non toglie allo spettatore di compiacersene 
merce dell' aria nobile e dolce." Und in der Liste der 100 
Gemälde, welche der Herzog Francesco III dem Kurfürsten 
von Sachsen verkaufte, ist es das zuerst verzeichnete. Dass 
indessen das nun in Dresden befindliche Bild nur eine schwache 
Copie ist, wird selbst dort zugestanden. Badirt von Elis. Si- 
mni, kl:_ 4. Heinecke lI p. 435. 
b) Überaus tüchtig und ganz in der Art des Giulio Ro- 
mano behandelt ist ein Bild dieser Composition, der aber 
noch ein Joseph beigefügt ist, der links im Hintergrund in 
ein Thor geht. Es ist von viereckter Form. lch sah es in 
London bei Hrn. Nieuwvenhuys Sohn aus Briissel, der es seit- 
dem an Hrn. H. A. J. llfunro um L. 546  verkauft hat. 
Friiherhin besass es Lord Gwydir. Ein drittes Exemplar ist 
im Besitz des Sir Thomas Baring zu Stmtton. Joseph steht 
hier links, unmittelbar hinter dem kleinen Johannes. Wahr- 
scheinlich ist es dasselbe Bild, welches Whnzeslaus Hollar 1642 
ex. col. Arundel angeblich nach Perino del Vaga in Kupfer 
gestochen hat.  Eine ganz ähnliche Composition hat Seb. 
Vauillemont mit einer Dedication an Anna Mar. Ludovica d'Or- 
leans gestochen. fol.  Heinecke Nachrichten p. 433 N. 41. 
'l'auriscus p. 157 N. 12. 
268. 
Madonna 
des 
Grafen 
Bisenzo. 
Auf Holz. 
Hoch 30" 
Kniestiick. Maria hält das auf ihrem Schoose liegende 
Christkind, indem sie es gegen ihren rechten Arm lehnt. 
Dieses blickt aus dem Bilde, während es die Mütter 118i- 
nahe wehmüthig betrachtet, was sich besonders im Munde 
ausspricht. Zwei Engelsköpfchen schweben in den Ecken 
des Bildes, das eine auf- das andere abwärts blickend- Die 
Mitte des Grundes nimmt ein herabhängendes Tuch ein, 
Zu dessen Seiten man in eine felsige Landschaft in der Art 
26'
        

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