Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1518647
Die Krönung 
llluriä. 
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zu machen, bestimmte nach seiner liebenswürdigen Weisß 
bei seiner Unterschrift des Contractes, dass, obgleich in 
demselben für ihn 120 Ducaten bestimmt seien, er doch 
nicht mehr als 100 für seinen Thcil verlange. Damals dürf- 
ten von ihm die Entwürfe gemacht worden sein, welche 
uns durch die Stiche vom Meister des Würfels, Bartsch 
XV p. 188 N. 7 (Landen N. 337) und p. 190 N. 10 er- 
halten worden sind. Überhäufte Bestellungen und die Be- 
Tllfilllllg cies Däeiisters nach Florenz wegen der Kirchenfagade, 
Wec e eo 4 ür S. Lorenzo wollte ausführen lassen, ver- 
äehohenlbabei auäl; idielsmal die Ausführung des Auftrags, so 
ass se st ei a ae's Tod das Altarbild wahrscheinlich 
nicht weiter als zur blossen Aufzeichnung gediehen war. 
Seine Schüler und Erben Giulio Romano und Francesco 
Penni, nachdem abermals vier Jahre vertlossen waren, über- 
nahmen nun dessen Vollendung, und zwar so, dass der 
obere Theil, der eine Tafel für sich ist, von Giulio, 
der untere von Francesco ausgeführt wurde. Den Rahmen 
und die Altarstaffel fertigte nach dem Contract mit Rafael 
Meister Berto di Giovanni in Perugia, und am 21. Juni 
1525 wurde das Bild endlich in der Kirche von Monte Luce 
aufgestellt. Dort blieb es bis zum Jahr 1797, zu welcher 
Zeit es in das Musee Napoleon wanderte; nach dem Frie- 
densschluss von 1815 erhielt es der päpstliche Staat, nicht 
323272232215: zurück, und ziert nun die Gemäldesammlung 
Über des Bildes Ausführung ist nachzuschlagen, was 
schlon limf erstlen Theil S.h3?S darüber gesag; worden ist; 
um ici uge iier nur noc llllZll, dass nach asari im Le- 
ben des Francesco Penni  p. 125) auch Perino del Vaga, 
{relcläalr tdillllülS kurzGzuvor d: fSchwester des franccsco ge- 
elra e iatte in emeinsc at mit diesem (aran "gearbei- 
tßt hat. Von hedeutung kann indessen diese Hülfe nicht 
gewesen sein, da im Gemälde weder dessen leichte Pinsel- 
flihrung, noch dessen kräftiger, dunkelbrauner Ton der 
Färbung zu entdecken ist. Über die Predella von Berto 
d! Giovanni habe ich schon im ersten Theil S. 338 das
        

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