Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1518623
Die 
Sockelbilder. 
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p. 48. Zwischen ihnen unter den grossen Bildern und den 
Päpsten sind grössere und kleinere Felder, die gelb in 
Gelb gemalt, meist Darstellungen aus dem Leben und den 
Kriegen des Kaisers Constailtin enthalten. Sie wurden 
sämmtlich nach Zeichnungen von Ginlio Romano ausgeführt 
und enthalten folgende Gegenstände: 
Unter der Anrede Constantiifs: die Befestigung eines 
Lagers.  Die zwei kleinen Scitenbilder: der Kaiser reitet 
siegreich ein. Ein Pferd wird ihm nachgeführt. 
Unter der Schlacht Constantixfs, drei lange Felder; 
Römer im Lager sich zum Angriff bereitend und wie sie 
Pfeile mit dem Catapult losschiessen.  Constantin em- 
pfängt nach der gewonnenen Schlacht die Gefangenen; hin- 
ter ihm steht eine ihn krönende Victoria; der Leichnam 
des Maxentius wird ans dem Fluss gezogen.  Die Erstür- 
mung einer Festung.  Die zwei kleinen Nebenfclder: das 
Ausriicken aus dem Lager. Ein Schilf mit römischen Krie- 
gern kehrt siegreich mit dem Haupt des Maxentius zurück. 
Unter der Taufe Constantiifs: Constantin beüehlt die 
Edicte gegen die Christen zu verbrennen.  Die Erbauung 
der Peterskirche durch Constailtiil; der Bischof Sylvester 
ist hier unter dem Bildniss Clemens VII dargestellt; nach 
Vasari wäre der den Plan haltende Architekt Bramante und 
der dabei stehende Alte Giuliano Lemi. 
Unter der Schenkung Roms: Constantin am Aussatz 
leidend, hat eine Vision von den Aposteln Petrus und Pan- 
lus.  Die Findung des Kreuzes durch die Kaiserin He- 
lena.  Constantixl kniet vor dem Papst Sylvester, der ihn 
vom Aussatz befreite. 
In den Fensterleibungen: Zwei lange Felder mit alle- 
gorischen Darstellungen: die Beförderung des Aeker- und 
Sl-rassenbanes zwischen Rom und Florenz.  Die Beförde- 
rung der Künste und Wissenschaften.  Vier kleine Fel- 
der: die Heiden zum Christenthum bekehrt zerstören die 
Götterbilder.  Der h. Sylvester fesselt, wie eine Legende 
berichtet, den Drachen.  Constantin begrüSSt Seine VOIl 
Jerusalem znriiekkehrende llliltter Ilelena.  Der h. Gre- 
801", vom heiligen Geist geleitet, verfasst seine Homilien.
        

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