Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1518615
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Der 
Saal 
Constccntiwfs. 
pauzert, hat einen Löwen zu ihren Fiisseu. Die Seite ge- 
genüber nimmt das Fenster ein. 
h) Papst Gregor VII. Obgleich sich bei dem hier 
dargestellten Papst keine Inschrift befindet, so sehen wir 
doch durch die beigegebene allegorische Figur, die einen 
Donnerkeil in erhabener Rechten hält, dass wir ihn für ei- 
nen Mann von ausserordentlichcr Energie zu halten haben, 
der durch Bannstrahl die Rechte seiner Kirche vertheidigte, 
daher wir ihn füglich fiir Gregor VII können gelten las- 
sen. Auch dieser Papst ist im Gemälde von vier Engelkna- 
ben umgeben und schreibt in ein Buch. Die allegorische Figur 
zur Rechten, welche den Donnerkeil schwingt, hält in der 
Linken ein Buch. Sollten wir ihr einen Namen geben müs- 
sen, so würden wir sie die „geistliche Macht" nennen. 
Kupferstiche: Die I4 allegorischen Figuren 
neben den Päpstcn. Badirt von Remy Vuibert 1635. 14 Blät- 
ter in 8.  In Umriss und etwas schattirt von Tlc- Piroli. 12 
Figuren. kl. fol.  In landschaftlichenz, oder üTCIIltEktOTIlSClICIII 
Hintergrund gest. von Ich. Volpato und C. Peslrizzi, ß Blätter, 
fortgesetzt fiir die Calcogralia Cainerale in Roma von Lod. 
Ferretti und Filippo Cenci. gr. fol.  Landen N. 44S- 450. 
Stiche, die einzeln erschienen sind, findet man bei dem 
jedesmaligen Gegenstande angegeben. 
Sieben der Figuren, welche auf den Postamenten stehen, 
als: Apollo, Diana, ein Jüngling und vier weibliche 
Figuren, erschienen unter folgendem Titel: Peintures inedites 
des sales de Raphael au Vaticaxi par J. de Jlfeiclenzestre, chez 
Martin a Paris. 7 Blätter inA 8. Diese erste Lieferung erschien 
im Jahr 1830. 
Zwei der weiblichen Figuren, bekleidet, vom Rücken 
und von vorn gesehen hat C. von Mannlich lithographirt. 
gr. fol. 
250; 
Die 
Sockelbilder 
im 
Saal 
Constantilfs. 
Der Sockel unter den allegorischen Figuren enthält auf 
Marmorgrund Paarweis zusammengestellte weibliche Ca- 
ryatidexi mit Emblemen der Medicäer, wobei auch der Sper- 
ber mit dem Diamantring und dem Motto: „Semper," wel- 
ches Pietro dc' Medici, Sohn des Cosimus Pater patriae 
angenommen hatte. Siehe Giovio Dialogo delP Imprese
        

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