Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1518465
Die 
Verklärung 
Christi. 
363 
des Stefano Tofanelli. Herausgegeben mit einer Dedication an 
W. Hamilton Nisbet, von Francesco de Santis in Rom. Hoch 
29" 6'" br. 22" 2'" mit dem Rand. Die Platte besitzt jetzt 
Giuseppe Vallardi in Mailand. 
n) Eine Skizze, in Ol auf Holz gemalt, vom obern Theil 
der Couiposition, ohne die Diaconen und in mehreren 'l'l1eilen 
vom Gemälde abweichend, tauchte vor mehreren Jahren in 
München auf. Sie war im Besitz des Hrn. von Binder. 
H. '25" br. 18". Nach dem, was ich darüber von Künstlern 
erfahren habe, so ist die Behandlung dieser Skizze überaus 
geistreich und frei, wie sie nur bei Originalen vorzukommen 
piiegt. DieKöpfe der Propheten seien sehr schön; die Fi- 
guren zuerst gemalt und die Umgebung später angewischt, so 
dass sie sich öfters nicht ganz den Umrissen der Figuren an- 
schliesst. Nach der Lithographie, welche Ant. Ramboux von 
dem Bilde gemacht, ist auch ersichtlich, dass die Figuren von 
einem höhern Augenpunct wie in Gemälde gesehen, nicht so 
sehr verkürzt sind. Leider wurde diese interessante Skizze, 
um sie in bessere Haltung zu bringen, von einem Bilderher- 
Steller überarbeitet, wodurch sie denn vieles von ihren Vorzü- 
gen soll eingebüsst haben. Da ich sie nicht gesehen, enthalte 
ich mich eines jeden, doch nur muthmasslicheu Urtheils. 
Copien nach der 'l'ransfiguration. 
a) Giu. Francesco Penni machte eine Copie in Auftrag des 
Papstes Clemens Vll, wie Vasziri im Leben des erstem be- 
richtet; sie wurde aber von demselben mit nach Neapel genom- 
men und kam in die Kirche S. Spirito degP incurabili. Da 
sie sich nicht mehr daselbst befindet und der höchst ungenaue 
Bern. de Dominici (Vite de' pittori etc. Napolitani. Napoli 1742 
ll p. 290) berichtet, dass eine schöne Copie der Verklärung 
von Andrea da. Sulerno aus der Kirche S. Domenico durch 
D. Pietro rFAraigona nach Spanien gebracht worden sei, so 
Vermuthe ich, dass es dieselbe sein (liirlte, welche nach D. 
ABI. Cnnea (Descrizione odeporica etc; Parma 1793 I p. 204) 
VOII dem Prineipe di Astigliano in die von ihm gestiftete Kir- 
Chß der Thcresianerinnen als ein Original vermacht werden. 
b) Im Palast Sciarra Colonna ist eine tüchtige Coplß VQII 
Carlo Saraciizo, Napoliiano genannt, Welche sich friiherhin in 
dßr Gallerie Barberini befunden. 
e) Copien im Kleinen gibt es mehrere in Rom, 'welche 
Öfters als Originalskizzen sind ausgegeben worden. Diejenige 
im Palast Albani, etwa zwei Fuss hoch, haben Mengs und
        

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