Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1518448
Die 
Verklärung 
(Yzristi. 
361 
ches ursprünglich für eine französische Cathedrale bestimmt 
war, dann aber aus heiligem, wiewohl eigennützigem Eifer 
von den heutigen Römern in Rom zurückbehalten wurde. 
Das Völkerrecht forderte es daher für Frankreich zurück, 
und der Sieg gewährte solches." Nach dem Friedensschluss 
von 1815 kehrte das Gemälde nach. Rom zurück und bil- 
det nun eine der Hauptzierden der ausgewählten Gemälde- 
sammlung im Valican. 
Studien 
Zll 1' 
'l'ransfigurationi 
a) Der vorn sitzende Jünger Andreas, nach einem nackten 
Modell in Bothstein gezeichnet. In der Sainml. des Erzh. Karl 
in Wien. Verz. N. 184, 
b) Studium zu drei der Jünger in der Mitte des Bildes, 
unbekleidete Figuren in Rothstein gezeichnet. In derselben 
Samml. Verz. N. 182. Lith. vpn F. Eybl. 
c) Anderes Studium zum Apostel Andreas nebst dem hinter 
ihm hinaufzeigenden Jünger. Rothstein. In derselben Samnil. 
vefz. N. 183. Lith. von F. Eybl. 
d) Studium in Rothstein zu dem jugendlichen Jünger, der sich 
vorbiickt, und dem stehenden, der Ilinaufzeigt. Nach beklei- 
deten Modellen. In der Pariser Sammlung. Verz. N. 475. gest. 
von Cayl-ics. 
e) Studium zum Kopf und zu zwei Händen eines Jiingers 
in der Mitte des Bildes. In schwarzer Kreide. 1m Nachlass 
Lawrcnce. Verz. N. 338. 
f) Studium zum Kopf des Andreas in der Grösse, wie das 
Gemälde in schwarzer Kreide ausgeführt und zum Bausen durch- 
stochen. Im Nachlass Lawrence. Verz. N. 339.  In England, 
namentlich beim Herzog von Devonsliire, sah ich noch mehrere 
Blätter mit Händen und Fiissen zur Transtiguration in schwar- 
zer Kreide gezeichnet und gleichfalls zum Bausen durchstochen, 
welche sämmtlich als Fragmente des Originalcartons, oder des- 
sen Francesco Penni's Iiir die Copie, die er davon machte, 
dürften zu betrachten sein. Was mich für letztere Ansicht be- 
stimmen könnte, ist, dass zum wenigsten jene Hände und 
Fiisse mit zu wenig Freiheit behandelt sind, um als Originale 
von BafaePs Hand gelten zu können. Wahrscheinlich demsel- 
ben Carton angehörig sind auch jene drei Stücke, der Kopf, 
die Hand und der Fuss der knienden Frau, welche  
Samml. Butgers in Amsterdam 1778 um fl. 16  verkauft 
wurden.
        

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