Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1518368
Johannes der Täufer. 353 
Ausdruck des Kopfs mehr Leben, dem rechten Fuss einen 
Schönern Umriss gegeben zu haben.  
Neben dem Studium in Rothstein in der Florcntiner 
Sanznziznig, Verzeichniss N. 107, erwähnt C. F. von Rumohr 
in seinen Italienischen Forschungen III S. 135 noch einen 
iliiehtigeren Modellact, fast in derselben Stellung, und nach 
demselben  schon etwas mehr ausgebildeten Jüngling, 
welchen er in der vom Maler Fedi von Wicar erstan- 
denen Sammlung von Zeichnungen gesehen habe. Er ist 
ferner der Meinung, dass nach diesen Modcllacten die zahl- 
reichen, meist guten, doch nie ganz fehlerlosen Gemälde 
des Johannes in der Wüste hervorgebildet worden seien. 
Dagegen streitet indessen der Umstand, dass alle jenen un- 
angenehm verkürzten Fuss zeigen, welcher in der Zeich- 
nung viel einfacher gehalten und nur von oben zu sehen 
ist. Derselbe Verfasser irrt auch, wenn er sagt, das Pariser 
und Berliner Exemplar entsprächen hierin den Zeichnun- 
gen: der rechte Fuss ist bei allen wie im Florentiner Ori- 
ginalbilde gehalten. Auch der landschaftliche Hintergrund 
ist in allen Gemälden derselbe. Alle sind Copien nach dem 
Bild in der Tribune. 
der 
Täufer. 
353 
Helldunkel von Hugo da Carpi. BartschXIl p. 73. N. 1B. 
Von einem Anonymen mit einigen Abweichungen in der Art des 
Cv-roliano. B. XII N. 19.  G-est. von einem Schüler des 
Marc Antonio mit Abänderungen, Johannes hält ein Kreuz. 
Bartsch XV p, 25. N. 4. 
Copien 
nach 
dem 
Johannes 
in 
der 
Wüste. 
a) In der Pinakothek der Akademie zu Bologna. Auf Holz. 
ES ist ein vorzügliches Exemplar von einem warmen T011 in 
der Carnation. Malvasia. Felsina pittrice I p. 44 erwähnt ei? 
Ilen Jbhannes den Täufer von Rafael im Hause Albergati zu 
BOlOgna; wahrscheinlich ist es der hier verzeichnete, welchen 
der Secretair Francesco Mastri dem Magistrat der Stadt ver- 
machte. Lange Zeit hing das Bild im Saal des Hercules im 
Stadthaus, bis es bei Errichtung der Pinakothek derselben über- 
lassen wurde. Siehe Pungileoni p. 188i 
b b) Im Palast des Qtoirinal in Rom. Auf Holz. Die Far- 
PQYI haben sehr nachgedunkelt, die Zeichnung ist etwas steif. 
ETISI Clemens Xll erstand das Bild um 2000 Saudi vom 
 Q3
        

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