Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1517866
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Der liiarchese Nardis, indem er das Archiv von Aquila 
ordnete, fand eine Notiz, dass Rafael für das Gemälde 
300 Scudi von Brancouio erhalten hatte. Wie hoch es übri- 
gens in Aqnila geschätzt wurde, beweist der Rathsbeschluss 
vom Q. April 1520, nach welchem, unter keinerlei Vorwand, 
weder Prior, noch Capellztil, noch Untergebene gestatten 
diirfexl, (lass von dem Bilde der Ileinisuehlnlg von Rafael 
eine Copie gemacht werde. 1m Jahr 161i) wurde es je- 
doch zugegeben, dass Gio. Andrea Urbani aus Urbino eine 
Copie für den Ilauptaltar der Compagnia dell' Umilta ma- 
chen dürfe; und eine andere von Pompeo Cesura von 
Aquila befindet sich im Haus des Marchese Ferdinando de 
Torres jener Stadt. Das Original erstand König Philipp [V 
von Spanien im Jahr 1665 und stellte es im Escurial auf  
Die Franzosen nahmen es im Jahr 1813 mit nach Paris, 
wo es vom IIolz auf Leinwand übertragen wurde; zufolge 
des Friedensschlusses von 1815 wanderte es im Jahr 1822 
nach dem Escurial zurück. Siehe darüber die Nachrichten 
bei Pnngileoni p.  Stlltigälfilßl" Kunstblatt vom 
15. April 1822 und den Artikel von P. A. Coupin in der 
Revue Blntzyclopediqne, September 1825. 1 p. 992. 
Unser Bild ist von kräftig-klarer Farbe Ulla auf eine 
Weise behandeltvdass angenommen werden darf, Giulio Ro- 
mano habe den grössern "fheil desselben ausgeführt. In- 
dessen macht das Gemälde eine wundervolle Wirkung, und 
 1) Fr. De los Santos (Description de! real monasterio del E5. 
Corial. Madrid 1681 p. 60) erwähnt es in der Sdcristei des königü- 
chßn Hauses daselbst.
        

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