Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1516940
der 
Loggien des 
VLIÜCQN. 
211 
130. 
Die 
Schöpfung 
der Sonne 
und 
des 
Mondes. 
Der ewige Vater schwebt über dem Erdball, und in- 
dem er die Hände ausreckt, stehen Sonne und Mond am 
Himmel. 
Gest. von einem alten Italiener in der Art des Giulio B0- 
nasane. 4, 
131. 
Die 
Erschaffung 
der 
Thiere. 
Gott Vater auf der Erde einhergehend, lässt 'I'hiere 
aller Art aus dem Erdreich entstehen. Ein Löwe steht ihm 
zur Seite. Auch dieses Bild, gleich den vorhergehenden, 
verräth Giulio Romands Hand.  
Gest. von einem Schüler des Marc Antonio 1540. Bartsch 
XV p. 5, N. l.  Copie Gegenseite mit einem R gezeich- 
net.  A. P. Tardieu. 8.- Grosser altitalienischer Holzschnitt, 
sehr kräftig behandelt, mit einigen Abändrungen: Gott links, 
oben Sonne und Mond, auch die Landschaft weicht ab. Hoch 
18"  br. 26", 
Arcade 
132. 
Die 
Erschaffung 
der 
Eva. 
Gott führt dem Adam seine Gehülfin zu, der in ihr 
sein eigenes Fleisch erkennt. Nach Vasari wäre auch die- 
ses Bild von Giuli0's Hand; es zeigt sich aber in demsel- 
ben nicht so bestimmt dessen Behandlungsweise, wie in 
der ersten Arcade. 
Ein Entwurf mit der Feder gezeichnet und lavirt ist im 
Verz. A. Butgers N. 453 verzeichnet; Henry Reveley besass 
ihn 1787. Siehe in der Vorrede seiner NOÜCES illustrative ot 
the drawings etc. Löndon 1820. gr. 8.  
133. 
Der 
Sündenfall. 
Die stehende Eva von neben gesehen reicht dem am 
Baum sitzenden Adam eine Feige. Die Schlange mit einem 
Menschenkopf umwindet den Stamm. Unbegriintlet scheint 
mir die öfters ausgesprochene Meinung, als sei die Eva von 
14'"
        

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