Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1516816
198 
Der 
Sieg 
ilber 
die 
Sarazenen. 
Kupferstiche 
nach 
dem 
Gemälde. 
Von einem Schüler des Jlfarc Antonio. Gegenseite. quer 
fol. Bartsch XV p. 34 N. 7.  Radirung von N. Jlfomnt und 
L, Dorigny 1673. Gr. Blatt quer fol.  Ph. Tlmmassii; 
(Tauriscus p. 203).  G. Audrrm, ohne Namen. F. exc. 
avec priviläge du Roy. kl. quer fßl.  Franc. Aquila für seine 
Picturae etc.  Friquet radirt ohne Bogen. kl. quer fol.  
Aloisius Fabri. gr. quer fol.  Landon N. 410. Gegenseite. 
Studien 
und 
Entwürfe 
zum 
Gemälde. 
a) Studium in Bothstein nach einem unbekleideten Modell 
zu dem neben dem Papst stehenden Hauptmann mit ausge- 
strecktem Arm. Diese Zeichnung sendete Rafael an Albrecht 
Dürer; jetzt befindet sie sich in der Sammlung des Erzh. 
ICarl in Wien. Gest. von Beckenlcantnz  Lith. von J. Krielzzeber 
Verz. N. 235. 
b) Entwurf zur Composition, abweichend von der Ausfüh- 
rung. In der Sammlung Lawrence. Verz. N. 396. 
c) Zwei Federentwürfe auf einem Blatt zu Soldaten und 
gefangenen Sarazenen. Im Nachlass Lawrence. Gest. vom 
Grafen von Caylrzos. Verz. N. 397. 
125. 
Sockelbilder 
im 
Zimmer 
der 
torre 
Borgia. 
Sie bestehen aus sechs sitzenden Fürsten, die sich um 
die römische Kirche besonders verdient gemacht haben. Neben 
ihnen stehen Hermen mit Armen, welche immer eine auf 
jene bezügliche Schrift halten. Ursprünglich waren sie in 
gelber Bronzefarbe von Giulio Romano, wahrscheinlich selbst 
nach seinen eigenen Entwürfen ausgeführt (siehe Vasari 
in dessen Leben); allein sie hatten so sehr gelitten, dass 
nach dem von Bellori mitgetheilten Bericht der Herstellung 
der Zimmergelnälde in den Jahren 1702 und 1703 durch 
Carlo Maratti und seine Schüler, diese Bilder nicht nur 
gänzlich iibermali; werden mussten, sondern von zwei Figu- 
ren sogar die Stellung nicht mehr zu erkennen war, so dass 
sie jetzt im Allgemeinen als Werke des Carlo Maratti zu 
betrachten sind. Unter dem Schwur Leo III, neben dem 
Fenster, sitzt Constantin der Grosse." Die Inschrift über ihm 
bezieht sich auf die Karl dem Grossen gegebene Antworti
        

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