Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1516728
Graf Custiglione. 
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für die Akadclnie Bullart.  I. Godefroi fürs Musäe Napo- 
löon.  Boufrois für die Gallcrie Filhol.  Schön lith. von 
Z. Bellia-rd. 4.  In Kreidemanier, lebensgross ohne Hände 
von Le Page.  Landon N. 319.  , 
Dass llafacl oder einer seiner Schiiler nochmals des Gra- 
fen Portrait gemalt habe, und zwar nur den Kopf ohne 
Bedeckung, gleichfalls etwas links gewendet, in einfacher 
Kleidung, dafür sprechen eben sowohl ältere Nachrichten, 
als noch vorhandene Gemälde: Antonio Beffa Negrini (Elogj 
de' Personaggi della Famiglia Castigliona, Mantova 1636) 
berichtet: „l{afael Sanzio dUrbino amieissimo del Conte e 
per la crcanza di civilissimi costumi, e per Peccellcuza sin- 
golare della pittura e dcll' arti sne conipagne, gli fece la 
detta medaglia, come anche lo ritrasse nella sala da Co- 
stantino, dove nun sono se non Principi ecclesiastici e se- 
colari, e due altre ehe si conservano in casa Castigliona." 
Wohl eines dieser Portraite besass um die Mitte des verflosse- 
nen Jahrhunderts der Cardinal Lodovico Valenti in Rom, jetzt 
ist es im Palast Tvrlonia, Duea di Braciano in Rom. Es ist 
nur der Kopf, wie oben beschrieben, sehr pastos und nicht 
sehr geistreich auf Holz gemalt. Hoch 2 Palm 4" 6'" br, IP. 
l0". Die Tafel hat unten in breitem Rande das Wappen der 
Grafen Castiglione und folgende Inschrift, die durch die An- 
gabe seines Todesjahres hinlänglich beweist, dass dieses Bild 
kein Original sein kann: Baldesur de Castiliono Christof. mi- 
lites primus fi. Henrici angliae regis aeques. amor capit nubi- 
lariae agri pisaurensis co. et Post inortem uxoris. Clementis 
P. P. Vll in Hispanijs nuncius et a Carlo V imperat. abbulae 
esp. ellectns. natus est in vico casatici agri Mant. obeyt vero 
Toleti in Hispanijs ann. MDXXIX. 
Eine andere Copie desselben Kopfs, die hach der Be- 
handlungsweise zu sehliessen, von einem Venetianer herriihrt, 
Sah ich in der Sammlung des Grafen Cabml ln Rom. Viel- 
leicht ist es dieselbe, welche 1820 Dr. Pasqilale Codde in 
Mantna besass. Siehe Pungileoni p. 151. 
Kupferstiche nach dem Bild beim Cardinal Valenti. I0. 
Gottofr. Seuter 1747 kl. foL- Paolo Fidanza N. 14. lebensgross 
für seine „Tetes choisies de personnages illnstres. Rom 1785, 
Ein Bildniss des ncardinals  Castislißne, welcher 
dem Rafael beim Malen vorlesen durfte," im Besitz des Hof-
        

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