Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rafael Von Urbino Und Sein Vater Giovanni Santi
Person:
Passavant, Johann David
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514611
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1514920
Gemälde 
Rafaefs 
des 
in 
Perugino 
Manier. 
Vom 
Jahr 
1500 
bis 
1504. 
 
5. Die Kirchenfahne in Citta di Castello. 
Auf Leinwand in Tempera gemalt. 
a. Die heilige Dreieinigkeit. Gott Vater auf 
Wolken in einem zwickelförmigexl Lichtscheine sitzend, hält 
mit beiden Händen das Kreuz mit dem daran gehefteten 
Ileilande; über dessen Haupt schwebt der heilige Geist. 
Unten knien links der angekleidete S. Sebastian, rechts S_ 
Rochus, beide im Gebet den Blick zu Gott gewendet. Die 
Figuren haben halbe Lebensgrösse. 
b. Die Erschaffung der Eya. Rückseite der Kir- 
chenfahne. Links liegt auf dem Boden die mächtige Ge- 
stalt Adam's im Schlafe hingestreckt. Von der Rechten 
naht mit grossen Schritten Gott Vater, ein würdiger Greis, 
im Begriff dem Adam eine Rippe zur Schaifxmg der Eva 
zu entnehmen. Oben rechts und links schweben auf leich- 
ten Wölkchenl zwei anbetende Eilgel, denen ähnlich, welche 
sich auf dem Bilde des Perugino im Lyoner Museum be- 
finden. 
Die 
Beide auf feine uilgrmuldirte Leinwand mit Leimfarben 
gemalte Bilder umgibt ein blauer Rand mit goldenem Mean- 
der und Palmettexlverzierungen, Der Saum des Gewandes 
von Gott Vater ist mit einem regelmässigen R bezeichnet. 
Die Behandlung ganz in des Perugino Manier, zeigt indes- 
Fen, besonders in der Landschaft einen etwas breitem Auf-
        

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